Mensch Polizist

Die Berliner Polizei hat die Lage nicht im Griff.

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Von Eugen Sorg
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Kommentare

Nannos Fischer

29.01.2017|06:47 Uhr

«Die ‹wehrhafte ­Demokratie› und der ‹wehrhafte Rechtsstaat› sind wieder in aller Munde.» Sind sie, in der Tat. Leider nur dort. Weil Politiker, Polizei und sogenannten Eliten des festen Glaubens sind, wenn sie ein Problem intellektuell «durchdrungen» hätten, sei es gelöst. Wenn dann dieser Glaube enttäuscht wird, löst das weinerliche, selbstmitleidige Hilflosigkeit aus. Nicht bei den «unbekannten Tätern». Diese kugeln sich vor Lachen. Die «Berliner Menschen, Väter, Mütter, die zum Schutz der Berliner unterwegs sind», sollten sich bei Giuliani, dem ehem. N.Y. Bürgermeister, für Rat umsehen.

Marianne Levron

28.01.2017|18:24 Uhr

Gerade WEIL in den Polizeiautos Menschen sitzen, werden sie von diesen Chaoten doch angegriffen. Das sind Familienväter und -mütter, die keine leichte Arbeit verrichten ? Deshalb sind sie ja genau die richtigen Zielscheiben.Bei diesen Radaubrüdern irgendeine winzige Spur von Menschlichkeit zu vermuten grenzt schon an unglaubliche Naivität.Aber das ist nicht nur in Berlin der Fall.Auch bei uns in Frankreich gab es ähnliche Vorfälle. Wird dann so ein Krimineller von der Polizei einmal etwas hart angepackt, gibt es rasch ein Protestgeschrei. Auch die Rassismuskeule wird dann sofort geschwungen...

Frank v. Frei

26.01.2017|20:45 Uhr

Tja, so ticken nun mal die Berliner - analog zu anderen "Bundesländ-lern". Flughafen-BER-Kompetenz ist hier in der BRD allenthalben ... Bis es wirklich einmal so richtig knallt. Und dann wird übergangs- wie reibungslos aus dem sozialdemokratischen Grundschullehrer der prügelnde Kneipenschläger mit entgegengesetzer Gesinnung. Ist doch alles Geschichte. Die Profile liegen so nahe beieinander. By the way: Bei Hongkong hat man einen Flughafen in das Meer gebaut. Eine Herausforderung, die die von BER um ein vielfaches übertrifft. Nur: Die konnten es. Die Starten, und die landen! Schon lange!

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