«Es braucht einen gewissen Machiavellismus»

Heribert Tenschert handelt mit Büchern, die gut und gerne zehn Millionen Franken kosten können. In seinem begehbaren Panzerschrank an seinem Wohnort bei Schaffhausen lagern einige der bedeutendsten Originalmanuskripte der Kulturgeschichte.

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Kommentare

Nannos Fischer

31.01.2017|17:16 Uhr

Lieber Spycher, ich habe von Stowasser einen Schimmer, seit er seit meinem 12. Lebensjahr im Bücherschr. ist und 7½ Jahre in der Klasse verwendet. Zu Hause arbeitete ich mit dem «Georges». Stowasser ist weitestverbreitet, weil er für Mittelschulansprüche genügt. Es war mir schon letztmals klar, dass es Ihnen etwas an Durchblick fehlt; denn das nicht allbekannte, aber umfangreichste und in der Altphilologie weitestverwendete lat./deut. (60554 S.) und deut./lat. (28350 S.) Wörterb. ist «der Georges». Mein Kumpel weiss schon, dass er recht hat. Er hat nicht auf Ihre Lehrer-Benotung gewartet.

Markus Spycher

30.01.2017|16:46 Uhr

Why Fisher why? Warum tun Sie mir das an? Vor ca. 2 oder 3 Jahren musste ich in in einem dieser WeWo-Foren erfahren, dass Sie von der Existenz des im deutschen Sprachraum meistverbreiteten Latein-Dictionnaires, dem "Kleinen Stowasser", nicht den blassensten Schimmer hatten. Und nun diese oberlehrerhafte Belehrung - ach, hätten Sie doch nur die beiden letzten Sätze weggelassen, das Ganze würde dann etwas weniger peinliche nach Geltungsdrang und pedantischer Besserwisserei riechen. - Nüt für Unguet, und sagen Sie Ihrem lateinkundigen Kumpel, dass er recht habe.

Nannos Fischer

29.01.2017|00:26 Uhr

«mirabile dictu»: an sich wird diese Konstruktion (wie in «horribili dictu») naheliegend als Ablativ und nicht als Supinum verstanden; es muss dann aber «mirabili dictu» heissen. Die konsonantische und gemischte 3. Deklination bildet den Ablativ auf -e, was zum Fehlschluss führt, der -e-Ablativ sei die allgemeine Regel. Sämtliche Adjektive bilden ihn aber auf -i (i-Deklination). Es wäre schön, wenn alle, die sich dieser Ausdrücke bedienen, sie grammatisch richtig wiedergeben oder sonst darauf verzichten würden. Denn lateinische Grammatikfehler sind für den Leser gleich störend wie deutsche.

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