Reiche Kinder, arme Kinder

Zum Herbstanfang beginnen rund 20 000 junge Männer und Frauen ihr Studium an den Universitäten. Sind es die richtigen?

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Alex Baur, Redaktor

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Von Hanspeter Born
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Kommentare

Marc Dancer

18.09.2017|12:56 Uhr

Ich unterstütze u. betreue 11 junge Leute, aus armen Familien, vom College bis Uniabschluss u. ich muss gestehen ich habe alle meine "fiesen" Methoden der Gehirnwäsche angewandt, damit die ersten 5 erfolgreich in's wirkliche Leben starten konnten. Aber es hat sich gelohnt. Ich bin überzeugt, dass junge Leute Vorbilder brauchen u. kopieren, da haben Kinder aus wirtschaftlich u. geistig gut situierten Familien enorme Vorteile. Schlussendlich ABER wird Wissen erst wertvoll, wenn daraus Produktives wird. Der berühmte "Killerinstinkt" ist eher bei den mal Ärmeren zu finden. Meine Erfahrung.

Jürg Brechbühl

17.09.2017|08:28 Uhr

Der Autor unterstellt, Kinder aus bildungsfernen Schichten seien gleich intelligent wie Kinder aus Akademikerhaushalten. Sie müssten nur gleich gut gefördert werden, dann wäre der Schulerfolg genausogut. Das ist das klassische, ausgelutschte SP-Argument, mit dem die Verstaatlichung der Kinder ab dem Babyalter gerechtfertigt wird. Eltern aus bildungsfernen Schichten werden für unfähig erklärt und den Eltern aus Akademikerhaushalten nimmt man die Kinder weg, um nivellieren zu können.50% der Intelligenz sind genetisch determiniert. Linders Argument strotzt vor politischer Voreingenommenheit.

Markus Spycher

14.09.2017|09:48 Uhr

Immerhin hatten begabte Kinder ais ärmeren Familien, wenn sie nebst dem schweizerischen noch einen Pass aus einem EU-Land besitzen, die Möglichkeit, zu erschwinglichen Kosten in GB zu studieren. Für Studierende aus nicht EU-Staaten waren die Ausbildungskosten beinahe unerschwinglich. Wie präsentiert sich die Situation nach dem Brexit?

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