In den Mund gelegt

Der Bieler Islamist Abu Ramadan habe Hasspredigten gehalten und zur «Vernichtung» und «Zerstörung» Andersgläubiger aufgerufen. Dies behaupteten der Tages-Anzeiger und das Schweizer Fernsehen.Die explosiven Wortlaut-Zitate sind konstruiert, wenn nicht erfunden.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

George Lips

13.09.2017|10:32 Uhr

Ist ja schön, dass die WW versucht der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Frage: Verdienen die das? Jede Religion und insbesondere der Islam - der ja zum Lügen auffordert - hat versucht und versucht es immer noch, mit Zweideutigkeiten, Unklarheiten und dem zwischen den Zeilen Gesagten" ihre Macht auf die Menschen und die "Folgsamen" auszudehnen und ihr "Reich zu verwirklichen". Ist hier die WW päpstlicher als der Papst? Ich sage Ja.// NB von Prévert: "La pipe au papa du pape Pie pue". Selbst ein Franzose versteht das nicht sofort, wenn man es schnell ausspricht.

Brigitte Miller

13.09.2017|08:33 Uhr

Das Fazit ist sicher richtig. Die Frage ist aber doch, ob "sich annehmen" im Kontext nicht doch meint, Allah solle die Feinde des Islams vernichten. Im Koran heisst es auch "nicht du hast bestraft, Allah selber war es"

Kurt Müller

12.09.2017|23:23 Uhr

Da haben Sie jetzt der Weltwoche und ihren Lesern einen Bärendienst erwiesen mit diesem unnötigen herumreiten auf einer Wortklauberei gegen Kurt Pelda. Damit haben Sie ihn wahrscheinlich für eine Zeit leider verloren. Schauen Sie sich das Gespräch mit Roger Schawinsky an und Sie werden sehen was Sie mit diesem Artikel bei ihm angerichtet haben. Das hat dieser mutige Mann nicht verdient!

Patrick Greter

12.09.2017|18:34 Uhr

Wie das jetzt genau übersetzt wird ist eigentlich egal, die Aussage bleibt dieselbe. Und wie es gemeint ist sollte auch jedem klar sein.Mir kommt ein bisschen der Verdacht, dass da einfach auf Kurt Pelda geschossen wird, der jetzt für den Tagi schreibt und nicht mehr für die WEWO. Sorry, aber das ist der WEWO nicht würdig...Mir haben die Bericht von Kurt Pelda immer sehr gut gefallen. Schade dass er weg ist.

Christine Joos

12.09.2017|10:51 Uhr

Also hier würde ich mich nun aber gar nie als Anwalt eines fundamentalistischen Predigers aufspielen und eine ellenlange Recherche über das Verstehen oder Nicht-Verstehen eines Wortes seiner Predigt betreiben, liebe WeWo. Das sollen die Muslime schon selber tun, wenn sie denn eine Fehlinterpretation orten. Dieser Herr Prediger gehört wie alle seiner Art nicht hierher.

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