Fluch und Segen der Atombombe

Vor 72 Jahren begann das Atomzeitalter mit einer Katastrophe: Die Bomben über Japan waren ein ­ungeheuerliches Experiment, vielleicht ein Verbrechen – aber sie beendeten den Krieg und zeitigten eine ­zivilisierende Wirkung. Vieles kam anders, als man dachte. Spurensuche am Tatort.

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Alex Baur, Redaktor

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Von Beat Gygi
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Kommentare

Ferruccio Ferroni

28.08.2017|09:49 Uhr

Danke Alex Bauer. Stimmt, dass damals die Hibakusha-Lobby nach der Katastrophe von Fukushima gegen eine eventuelle Erhöhung der Strahlenobergrenze von 20 Millisievert pro Jahr für die Evakuierung auf 100 (damals waren auch anderen Strahlenexperten dafür) waren, sonst wären ihre von der Regierung erhaltene "Rente" in Gefahr? Man sagt, dass sogar die Kinder der direkten Opfer eine "Rente" erhalten. Wissen Sie ob dies stimmt?

Daniel Thoma

27.08.2017|10:14 Uhr

Guter Aufsatz! Hatte Krieg je einen Zauber? Glieder abhacken, Eingeweide durchboren und den Gegener langsam auf dem Schlachtfeld verrecken lassen ist allenfalls etwas zielgerichteter. Gilt auch für die modernen, ferngelenkten "Präzisionswaffen". Kann man aber von flächendeckender Annihilations-Technologie nicht behaupten. Frieden und Sicherheit durch den schieren Terror, während Normalbürger von einer Ecke in die andere rennen müssen? Ist das ein Naturgesetz?

Wolfgang Bauer

25.08.2017|19:41 Uhr

Ein interessanter Beitrag, der mit der allgemeinen Kernkrafthysterie -Phobie aufräumt und wo endlich mit Fakten argumentiert wird.

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