Energieverschwendung der Extraklasse

Die Elektromobilität ist alles andere als umweltfreundlich, dies belegte die Weltwoche in der letzten Ausgabe. Besonders schlecht schneiden E-Autos beim Ressourcenverbrauch ab: Wer mit Strom fährt, benötigt mehr als doppelt so viel Energie, als wenn er mit Benzin unterwegs wäre.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

Kein Zucker für die Affen

Der Hotelier und Vortragsredner Carsten K. Rath hat den ­Sündenbock ausge...

Von Mark van Huisseling
Jetzt anmelden & lesen

Kommentare

Roland Bayard

07.09.2017|14:03 Uhr

@Ferroni: Man sieht dass sie kein E-Auto fahren... und reine Theorie predigen.Ich fahre konkret seit 18 Monaten einen Tesla 85D mit Dualmotor und mit 21" Felgen (haben gem. Hersteller den höheren Verbrauch als die 19" Felgen)Mittlerweile bin ich 2x Winter-Saison und 2x Sommer-Saison gefahren.Folgende Verbrauchswerte habe ich hierbei erreicht: Verbrauch Overall für 25000km: 20.5kWh/ 100kmin der aktuelle Sommersaison sind die gefahrene Kilometer 8000km: Verbrauch war 18.8kWh / 100km Schade kann ich hier keinen Bildbeweis hochladen kann!

Daniel Schreiber

06.09.2017|09:55 Uhr

@Matthias Dr. Ehrich: Sie ignorieren zum wiederholten Male alle Argumente meinerseits, die zeigen, dass die "Ladeproblematik" in der Realität eben keine ist. Oder warten Sie auch stundenlang neben dem ladenden Handy, bis es voll ist? Nein, Sie laden es über Nacht, genau wie ein E-Auto in 99% der Fälle! Zeitverlust: Null! Ich fahre seit 3 Jahren Model S, auch Langstrecken (600 km), und insgesamt *spare* ich gegenüber dem Verbrenner Zeit. Unterwegs aufs ladende Auto warten zu müssen passiert an ca. 2 Tagen im Jahr, und dann trinke ich halt während 15 min einen Kaffee. So what?

Matthias Dr. Ehrich

05.09.2017|17:00 Uhr

@D.Schreiber: In einem Fahrzeug-Werbeprospekt soll dieReisegeschwindigkeit Vr angegeben werden. Die Berechnung erfolgtgemäß der von Ihnen mitgeteilten Definition. Als Rechengrundlageverwenden Sie zwei maximal voneinander abweichende Fahrzeuge A1und A2 desselben Typs mit den bei der Geschwindigkeit Vgemessenen Reichweiten D1=Min(D) und D2=Max(D). Für die zweifolgenden Fahrstrecken S soll gelten: a) S

Matthias Dr. Ehrich

04.09.2017|19:59 Uhr

@D.Schreiber: Eo=75 kWh Norm-Energie Tesla3-Batterie.Do=Norm-Reichweite bei Geschwindigkeit V.Betrachtung zweier KFZ A1/A2 mit E1=Eo+ΔE und E2=Eo-ΔE beiGeschwindigkeit V und Fahrstrecke S=Do -> Reichweiten D1=Do+ΔD und D2=Do-ΔD.Aufladung nach Durchfahren von S bleibt unberücksichtigt.Für A1 gilt: D1>S -> Keine Aufladung: V1°=V.Für A2 gilt: D2 zusätzliche Batterie-Ladezeit tc.V2°=S/(tc+S/V). Verhältnis V1°/V2°=1+V*tc/S unabhängig von ΔE.Im Grenzfall ΔE->0 sind A1 und A2 identisch. Trotzdem ist V1°>V2°.Der Vorschlag zur Berechnung der Reisegeschwindigkeit ist also nicht verwendbar.

Daniel Schreiber

01.09.2017|13:08 Uhr

@M. Dr. E.: 1. Aufladung am Ziel darf nicht mitgerechnet werden, da da man in aller Regel nicht aufs Ladeende warten muss ('Destination Charging' im Hotel etc.). 2. Strecken > 400 km sind, wie bereits erwähnt, extrem rar => kaum relevant. 3. Selbst 700 km am Tag sind ohne Zeitverlust möglich: 400 km mit vollem Akku, dann 45 min Essen am SuC, dann weitere 300 km. Wie oft fahren Sie 700 km an 1 Tag? 4. Auf Strecken < 400 km (also fast immer!) *sparen* Sie Zeit, dank Ladung über Nacht. Wie gesagt: Nullsummenspiel aufs Jahr gerechnet. 5. In CH gilt Vmax = 120 km/h -> rein theoretisches "Problem".

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag ab 16 Uhr 30