Wahnhafte Insel-Fantasien

Spinnt die Welt, und soll sie an der Schweiz gesunden? Im Gegenteil: Unser Land braucht mehr Öffnung und geregelte Beziehungen zur Europäischen Union. Ein Rahmenvertrag wäre dazu geeignet.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Hans F. Mohr

10.08.2017|00:19 Uhr

Herr Baiker und Herr Selk: vielen Dank für ihre Entgegnungen. Persönlich bin ich überzeugt, die Schweiz hätte von Anfang an Mitglied der EU sein sollen. Wir sind doch im Herzen von Europa und als Gründungsmitglied hätten wir den Aufbau der EU mitgestalten und - vielleicht - gemeinsam mit anderen Mitgliedern gewisse Fehlentwicklungen (z.B.Bürokratierierung und zu schnelle Osterweiterung) verhindern können. Das ist natürlich Schnee von gestern. Und so bleibt uns nur der "autonome Nachvollzug". Uebrigens zu "Weg von der Einstimmigkeit" braucht es wohl die Zustimmung aller Mitglieder?

Hans Baiker

08.08.2017|08:29 Uhr

Mohr: Stimmrecht und Macht in der EU haben nur D und F ev. Italien. Die übrigen dürfen sich zieren, habe schliesslichnachzugeben. Die Sanktionsandrohungen in der Flüchtlingsfrage ist ihnen offenbar entgangen.

George Lips

08.08.2017|08:28 Uhr

Mit dem EGMR haben wir schon fremde Richter. Diese liessen unseren "Rechtstaat" gerade unlängst wiedr erzittern und erbleichen. Unsere schwachbrüstigen, armseligen und den hoheitlichen Richtern vom EGMR untertänigen .......... haben sofortigen Schutz aller Renten-IV- und anderen Sozialbetrügern, die man nicht mehr so genau kontrollieren darf, durchgesetzt. Umgekehrt wäre richtig, die absolut verschärfte Strafbestimmung, dass Betrug am Gemeineigentum Steuern nur mit Kiste zu ahnden ist. Nie weniger als ein halbes Jahr. Wg EGMR gibt es den BREXIT, Herr Held. Haben Sie das nicht verstanden?

Rainer Selk

06.08.2017|11:57 Uhr

Hans F. Mohr. Mit den Bilateralen haben wir keine Souveränität an die EU abgegeben. Mit BR BH Anschlussvertrag wäre das aber der Fall (Dynam. Rechtsübernahme). Mit einem Stimmrecht in der EU hätten wir nichts zu sagen, aber viel zu verlieren. Sie machen sich das in Ihrer Argumentation etwas zu einfach, zumal die EU vor hat, die Stimmrechtsverhältnisse zu ändern (weg von der Einstimmigkeit!)Wir sind NICHT EU Mitglied. Automon und selbstbestimmt übernehmen wir heute evtl. Anpassungen. Aber auch das hat bereits zu Erpressung seitens der EU geführt, die selbst mehr als serbelt. Forget EU.

Hans F. Mohr

05.08.2017|17:23 Uhr

Ein verspäteter Kommentar. Ich finde die Analyse von Thomas Held ausgezeichnet. Kurz zusammengefasst: Machen wir uns nichts vor: wir sind doch eigentlich Mitglied der EU, nur ohne Stimmrecht. Unsere - stimmrechtlose - Mitgliedschaft läuft über den "autonomen Nachvollzug". Falls es den EU-Gegnern gelingt, diese Situation zu ändern, dann wird dies unsere Wirtschaft zu spüren bekommen. Ueber kurz oder lang. Dann werden die jetzigeen Gegner der EU mit dem Hut in der Hand nach Brüssel pilgern. Sollten wir dann in die EU augfgenommen werden, hätten wir mindestens ein Stimmrecht.

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