Eigeninteressen zuerst

Bundesrat Alain Berset wird im Abstimmungskampf zur Rentenreform 2020 von der Pharmabranche und Versicherern sekundiert. Ihnen geht es primär um den eigenen Vorteil.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

George Lips

08.08.2017|08:30 Uhr

Ein neuerlicher Betrug an den alten Rentnern. Unsere Frauen erhalten nur 50% Rente, wir konnten nicht von der Freizügigkeit bei der PK profitieren. Man verlangte von uns Flexibilität, dabei verlor man den Firmenanteil. Die Neurentner sollen ganz einfach gekauft werden, unter heutigen Drohungen von Bersets mit dem itiotischen, erpresserischen Satz, es gäbe keine Rente mehr, wenn sie nicht Ja stimmten.Was für Typ. Wie Maduro! Das Rentenalter für Frau muss sofort herauf, als Minimum. Bei Auslandrenten für Ausländer muss sie der Kaufkraft angepasst werden. Das ist politisch möglich, wird aber verhindert.

George Lips

08.08.2017|08:27 Uhr

Diese Rentenreform ist ein Rentenbetrug an allen mit den Jahrgängen vor 1951. Denn diese Altrentner erhalten keinen Zuschlag, diese haben als Erste die Rente ihrer Eltern und die eigene finanziert, sie konnten erst sehr spät von der Freizügigkeit profitieren (Einbehaltung der Firmenbeiträge bei Stellenwechsel) und sie finanzierten die Renten und Pensionen der Frauen. Eine Riesengaunerei ist im Gange. Zuerst einmal sollten Ehepaare zwei Vollrenten erhalten, so wie die Geschiednen, Wittwer etc. Frauen erhalten beides 6 Jahre länger. a. wegen längerer Lebenszeit und b. früherem Renteneintrittsalter.

Brigitte Miller

03.08.2017|10:56 Uhr

Herr Cueni findet ja im Kassensturz immer zwingende Gründe für astronomische Medikamentenpreise..

Rainer Selk

31.07.2017|20:41 Uhr

BR Berset hat heute auf dem Julierpass ein rotes Turmgebäude aus Holz eingeweiht, was die Bündner dort, auf dem Pass!, als Theater benutzen werden. Eine schlimmere Verschandelung der Umwelt dort oben gibt es wohl kaum ein zweites mal. Klar, ist Geschmacksache, aber das Ding wird, absehbar, eine Subventionsrouine. Die lieben Bündner neigen seit einiger Zeit offenbar zu spinnnerten Ideen.War es das 'Theater' oder die rote Farbe, die BR Berset 'gesetzt geschraubte' Worte entlocken? Dümmer geht's nümmer.

Marco Bless

30.07.2017|04:52 Uhr

@Dancer. Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass die Schweizer gar keine politische Vertretung mehr wünschen. Die einen wählen konsequenterweise gar nicht mehr; die anderen wählen die Vertreter der Interessen, die Sie aufgelistet haben. Dafür noch eine Partei zu gründen lohnt sich nicht. Der Helveticus 2017 speichert politische Ereignisse von beliebiger Tragweite mit einer Halbwertszeit von 14 Tagen. Nach 2 Monaten ist der Speicher praktisch gelöscht. Der Schweizer muss politisch täglich wie ein D-RAM refresht werden, sonst vergisst er, dass man ihn zyklisch verarscht.

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