Bildungsexport zum Nulltarif

Unter medialem Jubel bewirbt Bundesrat Schneider-Ammann unser duales Bildungssystem in aller Welt. Doch er verkauft diesen Wettbewerbsvorteil nicht. Er verschenkt ihn.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Hans Baiker

31.07.2017|21:13 Uhr

In ihrem medial beklatschten Zerstörungstrieb zeigen sich alle 7 BR linksgesteuert. Nach der Zerstörung des Finanzplatzesist nun folgerichtig der Werkplatz an der Reihe. Dann wird esder Landwirtschaft endgültig an den Kragen gehen. JSA rollt alles von hinten auf.

Daniel Thoma

31.07.2017|09:36 Uhr

Einverstanden. Die zuweilen bizarre Diplom-Manie hat inzwischen auch die Schweiz erreicht. Aber das duale Bildungssystem hierzulande war noch nie ein Geheimnis. Könnte man im Prinzip überall replizieren. Das Kräutersulzrezept für den Appenzeller Käse ist dann schon etwas anderes. Ein Plauderstündchen mit Ivanka kann aber durchaus andere Türen öffnen. Das nennt man Spiel über die Banden. Die dürfen auch wohlgeformt sein.

Regula Neukomm

31.07.2017|07:21 Uhr

Dieses Mal liegen Sie falsch, Herr Mörgeli: Die Schweiz profitiert, wenn es anderen Ländern besser geht, z.B. indem sie ihre Bildung oder ihr Rechtssystem verbessern. Nur der Neid und/oder die Welt statisch zu betrachten, führt uns zum irrigen Glauben, dass wir eine nützliche Idee (wie die Berufsbildung) für uns behalten müssten. Nur ein Neidhammel freut sich über relativen Reichtum!

Marco Bless

30.07.2017|04:38 Uhr

@Lips: Gute Zusammenfassung nur der grössten Schildbürgereien im Geniestübli Bundesbern. "Energieautark" sind wir zwar schon lange nicht mehr, aber immerhin konnten wir bis anhin eigenen Strom günstig und CO2-arm produzieren. Leider haben die Dorisgeschädigten an der Urne ihren eigenen Ast abgesägt. Im Hinblick auf die Elektrifizierung des Privatverkehrs dachten die, wenn der Strom künftig aus dem Akku kommt, dann schalten wir doch gleich mal die AKWs ab und bauen einen neuen Staatsapparat auf; weil Papierkram mit Behörden doch so froh macht. Wenn schon kein Strom, dann wenigstens teuer.

George Lips

28.07.2017|03:11 Uhr

Dümmer geht's nimmer! Hat dieser Bundesrat schon einmal gehört von komparativem Wettbewerbsvorteil? Wohl kaum. Da haben wir keinen Meeranstoss und Gratisfische wie Norwegen und Island, da habe wir kein shelfoil und null Bodenschätze, da geben wir Kohäsionsmilliarden, da macht eine Bundesräting unseren Bankenplatz kaputt, da macht eine andere Bundesrätin unsere Energieautarkie kaputt,da importieren wir 2 Mio Arbeitslose aus EU, da haben wir die höchsten Asylzahlen Europas, da investieren wir Milliarden in neuen EU-Staaten, und die Narren da oben wissen nichts besseres als Asylanten an die Uni zu tragen.

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