Industrie 4.0

Der moderne Umgang mit Schrauben verkörpert die Welle der vierten industriellen Revolution. Was dazu an Geistesarbeit nötig ist, zeigt das Beispiel Bossard.

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Alex Baur, Redaktor

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Von Wolfram Knorr
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Kommentare

Jürg Brechbühl

23.01.2017|13:34 Uhr

@Peter Wolff, Bitte erklären Sie das genauer. In welcher Weise wird der Kunde (z.B. Autobauer) vom Anbieter (z.B. Schraubenlieferanten aka Verbindungstechniker) abhängig? Abgesehen davon: Die Schraube ist ja keine Datenbank. Sie ist immer noch eine Schraube. Sie könnte einen Strichcode oder einen RFID Chip haben und damit automatisch in der Datenbank erfasst werden. Ich bin aber nicht sicher, ob es hier um solches geht. Der Artikel von Gygi ist nebulös und eine absolut Zumutung.

Peter Wolff

22.01.2017|00:27 Uhr

Industrie 4.0 und Internet der Dinge: Technisch neu ist daran nichts; Datenbankanwendungen mit halb- oder vollautomatischer Datenerfassung gibt es schon seit Jahrzehnten. In der hier vorgestellten Form ist die Sache aber brandgefährlich, was vermutlich weder Gygi noch Züllig klar ist. Sobald man nämlich ein solches – „genügend“ komplexes – System benützt, ist der Kunde dem Anbieter fast auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, was vorerst technisch (statt nur geheimvertraglich) basierte Kartelle und Monopole ermöglicht und schliesslich mit Hilfe der altbekannten Salamitaktik Orwells 1984.

Jürg Brechbühl

21.01.2017|01:51 Uhr

@frank müllerIch meine es im Fall echt so: Ich bin aufmerksamer Leser der Weltwoche, mit einem umfangreichen Hintergrundwissen und einer sehr breiten Lebenserfahrung. Sogar wenn ich mit einem Artikel nicht einverstanden bin, so verstehe ich dennoch meistens, welche These der Autor vertritt. In diesem Fall hier habe ich schlicht nicht verstanden, worum es geht. Bahnhof. Auch nachdem ich das zugehörige Interview las, bin ich nicht schlauer.

frank müller

20.01.2017|12:37 Uhr

Genau so ist es, Herr Brechbühl.

Jürg Brechbühl

19.01.2017|12:02 Uhr

Ich habe den Artikel aufmerksam gelesen. Ich habe einen engen Bezug zu Sschrauben, weil ich seit Jahrzehnten jede Sorte von technischen Geräten zerlege und repariere. Beschaffung von Schrauben als Ersatzteile ist eine ständige Aufgabe. Sehr wohl habe ich die Veränderungen in der Lagerhaltung bemerkt: Die Sortimente wachsen exponentiell, die lokale Verfügbarkeit selbst einfachster Standardteile bricht zusammen. Normteile, die ich vor 6 Jahren noch im 10 km entfernten Marktort bekam, muss ich heute weltweit online beschaffen. Was genau meint jetzt Beat Gigy mit dem Geschwafel von Industrie 4.0?

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