Ein Asylant in Miami

Juan Manuel Santos, Staatspräsident Kolumbiens, wird am WEF mit einem Preis für staatsmännische Leistungen geehrt. Doch in den USA braut sich ein Skandal zusammen: Verfolgt der ­Friedensnobelpreisträger politische Widersacher mit den Mitteln der Justiz?

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Rene Imboden

18.01.2017|23:59 Uhr

Das Havanna Friedensabkommen der Regierung mit der FARC wurde vom kolumbianischen Stimmvolk nicht angenommen. was den Friedensapostel Santos nicht darin hinderte, es trotzdem durchzusetzen. Dutzende rechtschaffene Militaeroffiziere und Mitarbeiter der Uribe Regierung sitzen nach Prozessen mit fragwuerdigen Beweismaterialien im Gefaengnis. Das ist auch recht so! Die FARC Rebellen sind selbstverstaendlich nicht das groesste Drogenkartell.In Kolumbien wird niemand politisch verfolgt. Also kann der Friedensnobelpreistraeger, stolz wie ein Pfau, auch im WEF gebuehrend geehrt werden.

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