Sklaven der Vergangenheit

Ex-Tagi-Chef Res Strehle verteilt gern historische Zensuren. Die dunklen Seiten seiner eigenen Biografie beschweigt er bis heute konsequent.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

George Lips

18.07.2017|09:47 Uhr

Warum verliess der den TA? Diesen Hintergrund möchte ich gerne kennen. Für mich war die Schreibe von Strehle immer ein Aergernis. Aber es hat Ersatz gegen im TA. zB. Cassidy, der auch so penetrant linke Parolen verbreitet.

Daniel Thoma

15.07.2017|08:49 Uhr

Niemand ist ohne Fehl und Tadel. Gilt auch für Res Strehle. Sklaverei war übrigens in Kuba bis 1886 legal. Unterstützung von Mordfetischisten war noch nie legal. Was genau haben RAF, Rote Brigaden, Che, El Lider und sonstige links Verblendete positiv zur Weltgemeinschaft und zur allgemeinen Freiheit beigetragen? Nichts, nada, zero! Strehle ist nichts weiter als ein Lehnstuhl-Fanatiker.

Hanna Willimann

14.07.2017|17:18 Uhr

Eigentlich ist die Antwort ganz leicht: SO GEHT LINKS! Man nennt es Projektion; man sieht den Balken im eigenen Auge in jenen anderer. Hier einfach längst Verflossener. Man ist zu einfältig um erkennen zu können, dass jeder zu jedem Zeitpunkt einfach so handelt, wie er es - hier damals - für richtig hielt. Es ist schiere Unreife zu glauben, dass etwas anders hätte geschehen sollen. Denn es tat es nicht und wird auch nie so sein, wie spätere Generationen dies für das heutige Jetzt als richtig erachten. In jeder Epoche ist die Handlungsebene immer die Gegenwart und darin entscheidet jeder – einfach jeder - wie er es zu den gegebenen Massstäben als richtig erachtet.PS: Wie schafft es jemand wie Strehle zum „Qualitätsmonitor“ eines Konzernes? Das verblüfft mich zu tiefst.

Yvonne Flückiger

13.07.2017|20:41 Uhr

Auch in der Schweiz und anderswo arbeiteten viele Menschen wie Sklaven oder Leibeigene. Vor allem in der Landwirtschaft all die vielen Knechte und Mägde, die sich für Kost und Logis "verdingten". Aber auch Hausangestellte. Von all den Arbeitslagern und sog. "Besserungsanstalten" ist da auch noch nicht gesprochen. Von all den sog. "Ehefrauen", die versklavt, ausgebeutet und als Putz- Sex- und Gebärmaschinen missbraucht wurden und vielerorts immer noch werden, auch nicht. Was soll dieser Tunnel-Blick in die Vergangenheit und Ferne bringen? Und wem? Und warum?

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