Rettet er die Schweiz zum zweiten Mal?

Als Finanzdirektor hat Franz Marty den Kanton Schwyz zu einem unglaublichen Wirtschaftsaufschwung geführt. Nun sucht er zu verhindern, dass die ärmeren Kantone den Finanzausgleich nutzen, um den ­reichen übermässig in die Taschen zu greifen.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Daniel Thoma

16.07.2017|09:08 Uhr

Man kann Herrn Marty nur beipflichten. Die 3 wichtigsten Fokus-Punkte wurden hier schlicht und einfach angesprochen: Entflechtung, Föderalismus und Lobbyismus. Die Krake Bern ist permanent an der kurzen Leine zu halten. Sonst droht sie uns zu erwürgen. Für jeden Haushalt gilt: Sowenig wie möglich und soviel wie nötig.

René Schnüriger

13.07.2017|16:34 Uhr

Dennoch hat die Schweiz das bestmögliche politische System! Feinabstimmungen sind sicher weiterhin möglich, aber Vorsicht, den Karren nicht überladen, denn manchmal geht der der Schuss ungewollt nach hinten los! Leider wird die direkte Demokratie wohl auch in Zukunft weltweit nirgends kopiert werden, weil die Mächtigen nicht freiwillig einer Machtbeschneidung zustimmen. Das liegt auch an uns Schweizern. Wir, und insbesondere unsere Politiker, entschuldigen uns eher für allfälligen Mehraufwand, als vehement für unsere Überzeugung einzustehen.

Marc Dancer

13.07.2017|06:57 Uhr

Guter Artikel, der etwas von der politischen Wirklichkeit in der CH aufdeckt!

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