Das kubanische Blut in seinen Adern

Jean Zieglers Memoiren lesen sich wie ein Gang durch die Weltgeschichte. Der Soziologe wehrt sich gegen eine angebliche Verleumdungskampagne Israels und bedauert, dass er zu spät mit Gaddafi brach. Vor dem Ruin ­rettete ihn Nobelpreisträger Elie Wiesel

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Marc Dancer

08.07.2017|03:42 Uhr

Frau Neukomm: Ziegler hat genau das getan was wir eigentlich bei Politikern vermissen - er hat den Kontakt mit den Aussenseitern und "bad boys" gesucht und mit Sicherheit vieles Aufgedeckt was sonst im Verborgenen geblieben wäre! Ziegler ist nicht mein Freund, aber seine fadengerade Haltung als Revolutionär, kompromiss und korruptionslos, ist mir lieber als das Schleichertum der heutigen Karrierepolitikern hüben wie drüben!

Regula Neukomm

06.07.2017|07:37 Uhr

Und gleich noch ein herrliches Bsp. des negativen Nutzens der Geisteswissenschaften: Wie kann es sein, dass einer, der sein Leben lang körperliche und geistige Nähe zu Schlächtern und Diktatoren gesucht hat, in unserem Land zu Rang und Ehren kommt? Dank Humboldts weit überzogenem Ideal, wonach jeder nach Lust und Laune den Rest der Gesellschaft verpflichten kann, ihm ein vieljährige Infusion an Geistesgiften zu finanzieren. Und ein weiterer solcher Wirrkopf wird nun oberster Manipulator beim Rotfunk, damit der Internationalsozialismus in unseren Köpfen noch besser verankert sei.

Jürg FEHR

05.07.2017|23:44 Uhr

Gemäss eigener Aussage hat J.Z. im Fall Würenlingen den Kontakt hergestellt zwischen der PLO und dem damaligen BR Graber. Worauf es allem Anschein nach zu diesem ominösen Deal kam (Verschonung der Schweiz vor weiteren Anschlägen - Unterstützung der PLO auf diplomatischer Ebene, insbesondere Einrichtung eines Büros am UNO-Sitz in Genf). Und weiter: Die Schweiz verzichtet auf eine effiziente Verfolgung der Täter. Was denn auch geschah. Einer der grossen und nicht aufgeklärten Skandale in diesem Land. Aber davon steht in diesem Selbstbeweihräucherungs-Buch natürlich kein Wort.

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