Will­kom­men, China

Staatlich vernetzte Investoren aus China kaufen in grossem Stil europäische und auch schweizerische Firmen. Bereits ballt sich populärer Widerstand.Politiker steigen auf die Barrikaden. Heimatschutz ist angesagt. Die Protektionisten irren.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Michael Wäckerlin

21.06.2017|10:04 Uhr

Das Internationale System ist keine freie Marktwirtschaft, sondern eine Planwirtschaft eines Kartells geldschöpfender Zentral- und Geschäftsbanken. Die klassischen Theorien des Freihandels greifen nicht in einem monetären und handelspolitischen Gravitationsmodell. Wem gehört der Schweizer Aktienmarkt? https://www.nzz.ch/finanzen/aktien/wem-gehoert-der-schweizer-aktienmarkt-ld.1519

Baruch Birnboym

19.06.2017|08:56 Uhr

Interessant, dass die offen-national-konservative Zeitung wie im Falle SIKA sich auf die kapitalistisch-antinationale Seite schlägt. Vielleicht hofft der Besitzer, dass im Falle die Chinesen den Preis mit hochtreiben werden. Sie werden aber eher zum Spectator greifen. Wie wär's, wenn die Chinesen mittels solchen Blattes kritisch-freiheitliches Denken lernen würden?

Baruch Birnboym

18.06.2017|22:28 Uhr

Es scheint, dass der oberste Chef oder die Redaktionsversammlung einmal entschieden hat: Hakuna Matata! Macht nichts! Nun schreiben halt alle entsprechend der Generallinie. Wehe, wenn der Europäische Fonds zur strategischen Zukunftssicherung das gemacht hätte. Es gibt nichts Gefrässigeres als die Chinesen: lebendige und tote Lebensmittel, Elefanten-Elfenbein und Nashornhörner, Ländereien und Minen in Afrika. Meister der Irrlehren: des Marxismus, des Feng Shui, der TCM. Sollen sie doch traditionell versuchen, sich zu ernähren. Mit Yin- und Yang-Zeugs.

Felix Lambrigger

18.06.2017|05:57 Uhr

Liberale Wirtschaft, Freihandel funktioniert nur, wenn es keine Einbahnstrasse ist. Dies ist aber bei China der Fall. Gnädig lassen die Mächtigen im Reich der Mitte die doofen Westler ihre Fabriken in China bauen. Ziel: KnowHow-Aneignung und Ausbildung. Die Umsatz- und Profitgeilen Wirtschaftsbosse tappen wie Anfänger in die Falle. Was wir brauchen sind Politiker, die diesem Treiben ein Ende setzen, und nicht nur für den hiesigen Wählerzirkus markige Worte verwenden. Taten sind gefragt. Und ein langfristiges Denken und Handeln. Sonst gibt es unser Land, Volk und unseren Erfolg bald nicht mehr.

Hans F. Mohr

17.06.2017|21:23 Uhr

Syngenta wird an China verkauft. Wieviel von Syngenta wird in 10 Jahren noch in der Schweiz und Europa sein. Man kann sein Silber nur einmal verkaufen. Stimmt es, dass jedes Konzernleitungs-Mitglied von Syngenta durch den Verkauf an China 6 (oder 12) Millionen Franken erhält? Wofür eigentlich? Falls dies stimmt, ist es kein Wunder, dass die Leitung von Syngenta sich für den Verkauf und nicht für die Eigenständigkeit der Firma eingesetzt hat.

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