Der Entrückte

Aussenminister Didier Burkhalter verschiebt das Zentrum der Schweizer Aussenpolitik von Bern in seine Heimat Neuenburg.

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Kommentare

Nannos Fischer

15.06.2017|16:48 Uhr

Den Strauch für seine OSZE-Lorbeeren hat seine Mitarbeiterin gepflanzt, auf deren Anwesenheit bei ± allen Gesprächen von den Partnern stets besonders Wert gelegt wurde + die alles zuschnitt/einfädelte. Soviel zu «begnadet» und seinen Verdiensten. Sonst kann ich E. Meier nur beipflichten. Immerhin darf er die Genugtuung haben, nunmehr doch noch e i n e Entscheidung geschafft zu haben, bei der er mit der Mehrheit des Schweizer Volks übereinstimmt. Hätte er aber auch schon viel früher haben können. Er kam vor allem in NE vor? In Bern fehlte er nicht. Die Lücke, die er hinterliess, ersetzte ihn.

Marc Dancer

15.06.2017|11:40 Uhr

Problem gelöst. Der Mann geht. Ob ein Besserer kommt? Was für Rochaden wird es geben? Burkhalter war von Anfang an überfordert mit den politischen Realitäten und zu klar ein EU-Freund, zu sehr ein Konsensmensch aber immer auf Kosten der CH! Vielleicht ein netter Mensch aber ein politischer Versager. Wir haben noch andere Überforderte: Maurer und Parmelin. Dann haben wir noch das Mega-Problem der Intrigantin u. Ideologin Sommaruga samt ihrem Tross. Da besteht wohl noch keine Hoffnung. Schlecht ist, die SVP hätte heute niemanden der ein Schlüsseldepartement führen könnte!

René Gaston Sauvain

14.06.2017|23:54 Uhr

Hr. Burkhalter, mit Ihrem umschriebenen Umfeld hätten Sie nie Bundesrat werden dürfen. Aber lassen wir das, mit grosser Genugtuung habe ich heute erfahren, dass Sie nach verschiedenen Weltreisen, (mit Frau Gemalin), Verleihung der Ehrendoktorwürde und anderen Ehrungen Ihr Amt verlassen! DieEU wird Sie vermissen, falls nicht ein neuer CH-EU-Fan auftaucht. Ihre Zukunft, vorne See, hinten Wald passt besser zu Ihnen, aber aufgepasst, die See-Temperatur beträgt heute lediglich 18 Grad,aber sorry, habe vergessen, dass Sie im Moment noch arbeiten!

Jürg Brechbühl

14.06.2017|21:53 Uhr

Seit heute tritt er zurück. So ist der Artikel halt schon überholt. Vermutlich hat's ihm einfach gereicht, immer die Stänkerei der Weltwoche lesen zu müssen. So gesehen nützt es, wenn man fehlgehende Bundesräte konsequent kritisiert.

elisabeth meier

14.06.2017|19:32 Uhr

Für mich ist Burkhalter ein typischer egomanischer Wohlfühl-Politiker. Zuerst hatte er Lust auf Bundesrat, dann, als sich das Departement als zu mühsam erwies, Lust auf die grosse weite Welt und Streicheleinheiten als begnadeter Vermittler rund um den Globus und natürlich grosszügiger Geld-Verteiler. Und nun hat er Lust auf Veränderung. Sein Meilenkonto dürfte so üppig gefüllt sein, dass er und die traute Friedrun die nächsten Jahren auf Reisen verbringen können.

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