Humanität, Toleranz, Freiheit

Die moderne Freimaurerei feiert Geburtstag. Vor 300 Jahren, am 24. Juni 1717, wurde in einer Londoner Spelunke die erste Grossloge gegründet. Der Bund verschwiegener Männer hat die Welt zum Guten verändert. Höchste Zeit für eine Würdigung.

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Von Pierre Heumann
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Kommentare

Rainer Selk

12.06.2017|17:23 Uhr

Bei jeder Art von 'Vereinen' ist zu hinterfragen, was deren Ziele sind + welche Aufgaben man daraus ableitet. Die Vereinsmuffelei führt immer zu abgehobenen Gruppen um den 'Vorstand' + dort werden Strategien geschmiedet, die oft selbstherrlich über die Köpfe der zahlenden Mitglieder hinweg getroffen werden. Hitler hat auch Autobahnen usw. bauen lassen + Arbeit geschaffen, aber die weiter hinten liegenden Ziele? Und was 'Bruderliebe' ist, wäre ein weites Thema für die WeWo. Zeitgeistiges Motto: willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein! Mitgehangen, mitgefangen.

Christine Joos

11.06.2017|13:20 Uhr

"In unserer Zeit der Vermassung und Verblödung". Wie wahr, ich empfinde das auch so. Ansonsten kann ich mit aller Art "Vereinen" nichts anfangen. Aber Einzelgänger muss es ja auch geben, nicht wahr. Die bilden dann mit anderen Einzelgängern einen lockeren Verbund, so wie ich mir das zwischen den einzelnen Ländern auch vorstellen täte. Womit wir bei der EU und dem ganzen heutigen Karsumpel wären. Schönen, heissen Sonntag :-)

Hans Baiker

09.06.2017|00:36 Uhr

Wäre die Weltgeschichte anders gelaufen ohne die Freimaurer. Wage ich zu bezweifeln. Werden die Bilderberger Geschichte schreiben? Wenn man den Medien glaubt, mag es vage danach aussehen. Letztendlich entscheidenauch heute Machtpole, in denen ein Freimaurer oder Bilderberger einer unter vielen ist.

Carl Lundström

08.06.2017|09:08 Uhr

Die Weltwoche hat offenbar keine hohe Freumaurer in ihren Redation. Wenn so wäre, wurde ja dieser Artikel eine Skandal, eine versteckte Plädoyer in eigene Sache sein. Das heisst man weiss nichts von den geheimen Ziehlen dieser Verein.Destotrotz, ohne diesen Zielen zu kennen, bescheinigt man den politisch einflussrecihen hohen Freimaurern edle Ziehle. Sieht keiner das unverantwortliche daran?

Marc Dancer

08.06.2017|03:47 Uhr

Als Altburger einer Stadt in der Schweiz kann ich die Motivation der Freimaurer zumindest verstehen. Ob die Einflussnahme in Politik u. Wirtschaft allerdings so "Edel" war u. ist wage ich zu bezweifeln. Die Freimaurer üben schon eine Macht aus u. mit der Zeit wird jede Macht korrupt u. morbide, ein Naturgesetz. Was mit stört ist auch, das "Brimborium" dieser Gesellenschaft und die Art wie Devotisumus verlangt wird. Die Geheimnisse, nehme ich an, können wohl nicht alle als "edel" bezeichnet werden. Zudem wie soll "Vervollkommnung " definiert werden? Zuviel Geheimniskrämerei ist verdächtig.

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