Die meisten durften rein

Zwanzig Jahre lang hat die Historikerin Ruth Fivaz-Silbermann zu den Flüchtlingen in der Schweiz ­während des Zweiten Weltkriegs geforscht. Ihre Erkenntnisse sind brisant: Die Schweiz hat viel weniger Juden an der Grenze zurückgewiesen als bisher angenommen.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Michael Wäckerlin

04.06.2017|17:39 Uhr

Dies ist keine wissenschaftliche Debatte. Dies ist ein Krieg um die Definition der Schweiz, ein Versuch, den Schweizern einen destruktiven Schuldkult einzupflanzen. Leute wie Bergier, Kreis und Jost sind schlicht Propagandisten.

Ernst Jeker

04.06.2017|09:19 Uhr

Dass der Bergier-Bericht ein verlogenes Dokument ist, ist längst bekannt. Schade, dass Bergier nicht mehr miterleben kann, wie sein Lügenkonstrukt entblösst wurde, leider etwas zu spät. Die Herren Prof. Kreis und Tanner gehen lieber auf Tauchstation als zu ihren Fehlern zu stehen und sich bei den Nachkommen der von ihnen angeschwärzten Aktivdienstleisteneden und Politikern zu entschuldigen, logen doch beide Historiker das Blaue vom Himmel und brandmarkten die damalige Politik u. Aktivdienstler. Kreis ist zudem der Hauptinitiant des dubiosen Anti-Rassismus-Gesetzes zur Anwendung gegen Schweizer

Ladislav Jirucha

02.06.2017|18:01 Uhr

Bergier Bericht enstand (vermutlich) aufgrund einer Hochrechnung (nach dem Mann mit der Fliege), da wurden 5 Grenzübergänge ausgewählt und die Anzahl der Abgewiesenen auf den Rest hochgerechnet. (Ende der Vermutung). Der Bericht Bergier musste rasch zustande kommen, die US Anwälte waren ungeduldig, ihre Tantiemen schnell einzuziehen.

Marc Dancer

02.06.2017|03:24 Uhr

Korrektur: "gerade 60% der Bevölkerung aus" - ich meinte natürlich Bürger bzw. Einwohner.

Marco Bless

01.06.2017|20:57 Uhr

«Man soll nicht aufgrund der niedrigeren Zahl anders über die Flüchtlingspolitik der Schweiz urteilen»Aber aufgrund von falschen Zahlen schon, wenn sie höher sind? Als das Bergier-Gefälligkeitsgutachten abgesondert wurde, waren jedenfalls die höheren Zahlen das Hauptthema.Von wegen Geschichtsprofessor! Tatsachenverdreher und Landesverräter mit Le(e)rstuhl. An den Pranger mit all den Beteiligten, so, wie sie es mit uns allen im Kollektiv gemacht haben. Hopp...! Bis ihnen vor dem eigenen Spiegelbild graut.

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