Macron – das Prinzip Hoffnung

Frankreich hat seinen jungen Hoffnungsträger. Seine Wahl verdankt er aber eher dem System der Fünften Republik und gesunder Skepsis als einer kennedyesken Aufbruchstimmung.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

George Lips

24.05.2017|09:41 Uhr

Macron ist schlitzohrig. Aber das erkennt man in F. sofort.Wenn ein solcher Kandidat im Vorfeld sagt: "Je suis un Socialiste" und später in den gleichen Medien "Je ne suis pas un Socialiste", ja dann ist klar, dass da einer auf zwei Hochzeiten tanzen will. Das wird interessant werden. Irgendwann werden ihm seine destruktiven Neider schon ein Bein stellen.Wie die Merkel auf den Typ mit der alten Frau reagieren wird, wird interssant sein.

Hans Baiker

20.05.2017|21:53 Uhr

Wie wahr, die Konklusion im letzten Abschnitt. Die Franzosenwerden dazu herausfinden, dass die Reformen von Le Penfür die schmerzloser sein werden. Wenigstens in der erstenPhase. Weiter denkt ohnehin niemand.

Marc Dancer

19.05.2017|12:03 Uhr

Macron ist eine Marionette des Wirtschafts-/Bankenestablishments. Der "Hoffnung" wird schon bald mal Frustration folgen und dann Le Pen.

René Gaston Sauvain

17.05.2017|22:47 Uhr

Ihre aufgezählten Hoffnungspolitiker Kennedy, Blair etc. haben meines Wissens auch keine Bergeversetzt. Schwierig beim heutigen Machthunger, Gier nach Geld und Parteipolitischen Machtkämpfenweltweit! ....doch wünsche ich Hr. Macron viel Erfolg, ohne in die Fänge der Frau im Hosenanzugzu geraten. Die "Nation" nach vielen führungslosen Jahren neu aufzurichten ist kein Zuckerschlecken,doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Bonne Chance!

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