Gefälligkeiten der Professoren

Geld und politischer Filz erdrücken in der Schweiz die freie Forschung in Energiefragen. Wann merken es die ­Stimm­bürger?

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Alex Baur, Redaktor

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Von Peter Keller
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Kommentare

George Lips

24.05.2017|09:42 Uhr

Es ist die Ridikülisierung der unabhängigen Forschung. Diese sog. Bildungsinstitute sind jetzt Knechte der Regierung, weil sie keine möglichen lukrativen Aufträge der Regierung verlieren wollen. Unglaublich!Jedes Jahr überschreiten die Zuwächse der Ausgaben für Bildung die Wachstumsraten der Wirtschaft.Dabei frage ich mich oft, was bringt mir diese Hochschule in meinem Leben? Da ist kein "trickle down" wie versprochen. Bei der Förderung von Start ups verlangt die ETH nicht einmal einen Aktienanteil, gibt sich mit lächerlichen à Fonds perdu Beiträgen zufrieden. Skandalös.

Marc Dancer

20.05.2017|14:11 Uhr

... nun was soll's, wenn es so weitergeht werden in nicht so ferner Zukunft in der CH u. Europa nur noch Arabische Hadithen und der Koran studiert. Nennenswerte Forschung wird dann exclusiv noch in den USA, Russland und China betrieben, dafür dann wahrscheinlich ohne "ethisch fundierte" Behinderungen.

Rainer Selk

19.05.2017|18:28 Uhr

Jürg Brechbühl, mit Verlaub: ist doch alles 'Haar-Warmos' oder nicht? Man bedient sich gegenseitig in schwüler intellektuell geistiger Kaschemme. Nichts anderes.Motto: Ohne Profs keine EU, ohne EU keinen Frieden, ohne EURO keine EU. Ohne EU vielleicht keine schwülen Profs? Eine Frage der Transparenz und des nach vorne nüchtern denkenden lösungsorientierten Standortes. Was machen die dann? Abschreiben, Ideologie und Schönreden nützt dann nichts mehr, sondern nur noch Leistung und Ergebnisorientierheit!Der Rest soll sich an bedingungslosem Grund-un-Einkommen orientieren!

Jürg Brechbühl

19.05.2017|09:54 Uhr

Vom Steuerzahler finanzierte Forschung soll frei zugänglich sein. Viele Forschungsresultate bekommt man nur, wenn man teure Abonnemente hat oder Angehöriger einer Uni ist. Publikation in openaccess journals sollte vorgeschrieben sein oder dass die Wissenschaftsverlage die Artikel zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung gratis ins Netz stellen müssen. Dass wie im obigen Artikel beschrieben, die Bundesämter Zensur ausüben, ist ein absoluter Skandal. Dieser funktioniert nur, weil sich die Schweizer Tagespresse weigert, zu recherchieren und von arbeitsscheuen, feigen Konformisten gemacht wird.

Rainer Selk

18.05.2017|21:29 Uhr

Die Gefälligkeitsstudien von Profs kennen wir seit Monica Stocker im StR von Zürich, wo Herr Arbenz, FDP, ein solches 'Gutachten' vorlegte, das einige Zeit später von der HSG regelrecht zerrissen wurde! Allen solchen 'Studien' ist mit grösster Vorsicht zu begegnen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Stocker ist pensioniert, für nichts verantwortlich und Arbenz hat seine Rechnung bezahlt erhalten. Der Steuerzahler reibt sich die tränenden Augen. Hurrah!

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