Finanzplatz in der Dauerdefensive

Seit dem faktischen Ende des Bankkundengeheimnisses verliert die Schweiz nicht nur europäische, ­sondern auch viele südamerikanische Kunden. Private Geldhäuser schlagen Alarm.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Daniel Thoma

15.01.2017|18:48 Uhr

Die Schweiz ist seit Jahrhunderten ein Hort der sich gegen Willkür Zusammenraufenden aus allen Himmelsrichtungen. Das respektieren mittlerweile alle Nationen, womit der Finanzplatz Schweiz, trotz Scheingefechten, geschützt bleiben wird. Schon mal die historische FX-Kursentwicklung USD/GBP/EUR vs. CHF studiert? Alles andere ist Beilage.

Vetsch Inge

14.01.2017|19:36 Uhr

Ja was wundert man sich? Das war doch von Anfang an vorhersehbar. Die USA lacht sich einen ab. Und die Welt wird selbstverständlich durch die "ach so gut gemeinten" Veränderungen in Sachen "CH-Bankgeheimnis keinen Deut gerechter oder weniger korrupter.

Alex Schneider

14.01.2017|16:48 Uhr

Wer die Steuergerechtigkeit als staatspolitisches Ziele hochhält, kann nicht mehr für das Bankgeheimnis eintreten. Wie sollen denn die Steuerbehörden an die Informationen über die Steuerbetrüger oder –hinterzieher herankommen wenn nicht über Informationen der Banken? Wer meint, zu viel Steuern zahlen zu müssen, soll doch die Steuergesetze auf demokratischem Wege zu ändern versuchen. Wer Steuern hinterzieht oder dazu anstiftet ist ein „mieser Staatsbürger“ resp. eine „miese Bank“, in welchem Land auch immer und verdient keinen Schutz.

Hans Baiker

13.01.2017|13:25 Uhr

Mit dem Amtsantritt vom EWS war alles vorauszusehen. Sagte schondamals, je weiter weg von der CH, desto länger brauchen unsereKunden, um den Paradigmawechsel zu realisieren. Das Vertrauenin den Finanzplatz ist endgültig verspielt. Nun geht es demWerkplatz an den Kragen. Allg. Verbindlichkeit der Gesamtarbeitsverträge, keine MEI, nun das Referendum zur UIII.

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