Goldgrube Schweiz

Die Schweizer sind im weltweiten Vergleich mit Abstand am reichsten. Das kommt allen zugute – und alle müssen dazu schauen, dass es so bleibt.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Baruch Birnboym

16.01.2017|22:26 Uhr

Mich stört weniger der Reichtum der wenigen (http://bazonline.ch/wirtschaft/acht-maenner-besitzen-mehr-als-die-halbe-menschheit/story/11132451) als die Armut der vielen. Ist Folge von Dummheit (falsche Politik) und Bosheit (Krieg, Korruption) und Fehlverhalten (viele Kinder, Tribalismus). Indien bspw. hat zuviele Milliardäre im Vergleich mit Durchschnittseinkommen. Ist Folge der zu tiefen Steuern, welche in einem Entwicklungsland schwer einzutreiben ist.

Baruch Birnboym

15.01.2017|20:02 Uhr

Die beste Methode, objektiv reich zu sein, ist eine Reise ins oder ein Aufenthalt im Ausland, ausgenommen Norwegen und teure Städte.

Baruch Birnboym

15.01.2017|19:59 Uhr

Wichtig ist nicht das nominelle Vermögen, sondern die Summe der Erreichbarkeit der Opportunitäten. In gewissen Regionen/Ländern kann man ein Ross halten und direkt ausreiten zum nahe gelegenen Gratis-Golfplatz, ohne relativ oder absolut reich zu sein. Hier muss man dafür zum reichsten Prozent gehören. Andererseits kann ich benutzen Gratis-Schwimmbad im Dorf, zudem grosse teils sogar bis Oktober geheizte Schwimmbäder innerhalb 20 Min. mit Regioabo für 100 Fr. im Monat. Kunsteisbahn auch nicht weit. Davon kann man in anderen Ländern nur träumen, besonders 'im grossreichsten Land der Welt'.

Alex Schneider

14.01.2017|16:46 Uhr

Die 2% Reichsten in der Welt haben ihre Einkommen und Vermögen in einer exorbitanten Weise gesteigert, die weder von ihrer persönlichen Leistung noch von der marktwirtschaftlichen Performance ihrer Firmen gerechtfertigt ist. Sie sind Nutzniesser kapitalistischer Exzesse, und sie nutzen auf schamlose Art den Steuerwettbewerb zwischen den Wohnstandorten aus. Extreme Ungleichheit ist ein Übel der Menschheit. Sie zerstört den Leistungswillen und die Moral in der Gesellschaft. Sie ist der Ursprung auch von sozialen Konflikten und Kriegen. Und sie hebelt die Demokratie aus ihrer Verankerung.

George Lips

14.01.2017|10:58 Uhr

Wir sind tolle Hirsche! Solche Zahlen haben bei Finanzministern und der OECD sehr negative Auswirkungen. Wenn man weiss, dass in Frankreich jährlich einige hundert reiche Leute fliehen (20% nach Belgien, 15% in die Schweiz, 10% nach GB und USA (alte ca.Zahlen) dann versteht man den Druck auf die Schweiz besser. Die Bewertung der Immobilien ist eine Irreführung. Hier werden Immobilien alle 10 Jahre geschätzt, in andern Ländern nicht. Ein Beispiel aus Frankreich. Ein Besitz mit 5000m2 Land, 250m2 Wohnf l.12m Schwimmbad kostet hier das zwanzigfache. Die WW Zahlen sind erklärungsbedürftig wg. der Landpreise.

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