Weniger reisen, mehr nachdenken

Die folgenreichste Entscheidung, die ein ­deutscher Bundeskanzler je getroffen hat, fiel unter ungünstigenUmständen. Was Merkel von Bismarck und Adenauer unterscheidet.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Marlisa Schmid

16.05.2017|10:21 Uhr

Soweit ich mich erinnere, geschah die verhängnisvolle Grenzöffnung nicht - wie Sie schreiben: 2014 - sondern an jenem ominösen Freitag, 4. September 2015. Als sich zigTausende von Flüchtlingen vom Osten her zu Fuss über Autobahnen und entlang von Bahngeleisen Richtung Westen ins gelobte Deutschland bewegten. Diese schrecklichen, fast schon biblischen Bilder einer unkontrollierten Invasion haben sich im Gedächtnis eingebrannt. Das war eine historische, absolut katastrophale Entscheidung, die für Europa schwerwiegende Folgen haben wird.

Ingeborg Sperdin

15.05.2017|20:49 Uhr

Sehr geehrter Herr Sarrazin, ich schätze Ihre Kommentare sehr. Doch Frau Merkel mit Bismarck und Adenauer zu vergleichen, scheint mir nicht sehr geglückt, da Frau Merkel keine Politikerin, sondern ein "Verhängnis" ist.

Wolfgang Bauer

13.05.2017|19:19 Uhr

Lichtjahre trennen diese umherirrenden Vollpfosten von Politikern wie Bismarck und Adenauer.

Marc Dancer

11.05.2017|02:54 Uhr

Sie haben ja sonst nichts zu tun, also reisen sie herum. Das ist gut für die Wiederwahl. Der dumme Bürger fühlt sich geschmeichelt wenn Politiker Hände schütteln, an Anlässen Reden halten und immer wieder "klar machen" wie sehr sie doch die Sklaven u. Dummköpfe da unten "lieben"!

René Gaston Sauvain

10.05.2017|23:15 Uhr

"Es gab keine Afrika Strategie bei Frau Merkel", gab es bei ihr schon mal eine Strategie? Viel wichtiger scheint dem reisenden Hosenanzug die Präsenz am Bildschirm. Ist Euch, geschätzte Lesernicht aufgefallen, dass sie immer auf Reisen ist wenn in Berlin die "Küche" brennt? Zuwarten undAussitzen ist auch eine Strategie und nebenbei sich überall einmischen! Müssen wir uns noch 4 Jahre das Geknatter der Rotorblätter anhören, bitte nicht!

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