Freie Ärzte im freien Fall

Alain Bersets Rezept gegen die Kostenexplosion im Gesundheitswesen heisst Staatsmedizin. Seine neue Tarifstruktur trifft die Spezialärzte mit eigener Praxis ins Mark. Ihr Einkommenseinbruch wird zur Existenzfrage.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Kommentare

George Lips

17.05.2017|09:23 Uhr

Wir haben es hier mit einem riesigen Staatskartell zu tun. Price Fixing ist ein wesentliches Merkmal von Kartellen. Bis Ende Juli müssen die KVersicherer ihre Preisvorstellungen in Bern beim BAG (Strupler unter Berset) einreichen. Die Gesundheitspolitiker, welch ein Widerspruch, beraten was es leiden mag und geben das OK an die KV. Diese ihrerseits hätten die Möglichkeit mit all den Daten, ganz genau zu analysieren was wirklich geschieht. Sie tun es nicht, sie lügen verschweigen und manipulieren uns. Ein typischer Sauladen, BAG und KV. Operationen zur Wiederherstellung des Hymen zahlen wir. Muslims!

Marc Dancer

14.05.2017|14:49 Uhr

Herr Baiker: Wenn ich die Wahl habe zwischen einem Eingriff in Zürich, Bern, Bangkok od. Manila würde ich klar Bangkok od. Manila wählen. Die machen pro Tag soviele OP's am Herzen wie Zürich u. Bern zusammen in einem Jahr. Erfahrung zählt! Ein sehr bekannter CH-Frauenarzt u. Freund von mir erzählt, dass er als junger Arzt in Manila sehr stolz war auf seine 100 Geburten in der CH, darauf angesprochen sagte ihm die für Geburtanabteilung verantwortliche Midwife, dies sei gerade das Tagespensum ihrer Abt. Bilden Sie sich ja nichts ein mit CH Niveau - das ist am schmelzen bzw. verschwinden!

rolf kielholz

14.05.2017|09:23 Uhr

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: der gefährliche sozialistische BR Berset konnte dieses (wichtigste) CH-Departement nur übernehmen, weil der hochgejubelte BR Burkhalter, seines Zeichens EU-höriger FDP-BR, seinen Selbstdarstellungswahn, begleitet von seiner nicht minder öffentlichkeitssuchenden Frau Gemahlin, befriedigen konnte: für unser Land in keiner Weise nutzbringend....

Hans Baiker

11.05.2017|23:48 Uhr

Die CH hat im Vergleich zu den hohen Kosten ein sehr effizientes Gesundheitssystem. Berset ist wie schon einmal im Forum erwähnt Kommunist und EU-Agent mit einer gefügigenEntourage. Berset musste noch nie einen Bleistift verkaufen. Unverständlich, wie er, obwohl die Absicht offenkundig ist, jedes Mal im Parlament grünes Licht bekommt. Gerade das Auslagern von Herzoperationen würden betroffene Patienten kaum mitmachen. Würde dem Niveau und dem Ansehen des gesamten Gesundheitssystems schaden.

Marc Dancer

11.05.2017|05:57 Uhr

Herr Mörgeli - ich gehe mit Ihnen einig, dass die kommunistischen Wahnsinnsträume von Berset nicht gut sind. Das gegenwärtige "System" ist aber auch nicht das Gelbe vom Ei. Eine 2-Klassenmedizin haben wir längst u. mehr schlechte Aerzte als gute auch! Ich bin für Wettbewerb, entsprechende Rahmenbedingungen UND GESETZE die eine Durchsetzung ermöglichen. Das wird automatisch Kosten reduzieren, z.B. warum sollte eine Herzklappenoperation nicht auch zu einem Drittel der CH-Kosten in Bangkok erfolgen können! Ihre Tätigkeit als Lobbyist für die "geschützte Werkstatt Medizin" ist stossend!

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag ab 16 Uhr 30

Die Redaktion empfiehlt

Boomende Angst-Kliniken

Obwohl es uns so gut geht wie nie zuvor, nimmt die Angst epidemische Zü...

Von Beda M. Stadler

Irgendwie, irgendwer, irgendwo

Kurz vor der Neuauflage des Prozesses gegen Erwin Sperisen in Genf wollte S...

Von Alex Baur

Kann man damit zum Mond fliegen?

Für Schlagzeilen sorgte ihre Geschlechtsumwandlung: Beat Knecht ist se...

Von Florian Schwab