Der kleine Unterschied

Wir müssen aufpassen, dass wir Fachhochschulen und Universitäten in der Schweiz nicht bis zur Unkenntlichkeit einander angleichen. Beide Säulen unseres Bildungssystems sind wichtig. Sie sollten ihre spezifischen Stärken bewahren.

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Alex Baur, Redaktor

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Von Alex Baur
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Kommentare

Jürg Brechbühl

11.05.2017|09:05 Uhr

Besonders schlimm ist, wie leicht man nach der Matur mit kurzem Praktikum in die Fachhochschule kann. Die kommen für ein halbes Jahr in den botanischen Garten, jäten und schleppen Giesskannen und schon haben sie Berufserfahrung für die Obstbau- und Gartenfachhochschule. Das kombiniert sich sehr schlecht mit dem ständig mieser werdenden Ausbildungsniveau der Gymnasien, deren Absolventen knapp Lesen,Schreiben,Rechnen können. So werden dann die Fachhochschulen von jungen Leuten überschwemmt, die zu faul waren für eine Berufslehre und zu dumm für die ETH. Jürg Brechbühl, Ökologiestudent, Uni Bern

Marc Dancer

11.05.2017|06:11 Uhr

Die schweizerische linke Bildungspolitik zielt daruf ab alles gleich flach zu machen! Die Förderung des individuellen "Genies" ist denen ein Greuel. Gebildete Bürger, zum Kotzen, die lassen sich nur schlecht versklaven. Warum wohl haben wir einen Überfluss and Sozial-Studierenden und Jurisen, während Ingenieure, Mathematiker, Software-Ingenieure und Aerzte Mangelware sind?

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