Züchtigung mit der «Betonspritze»

Der Wirbel um das 85 000-Franken-Setting für den 12-jährigen Boris vernebelt den eigentlichen Skandal: Schwererziehbare werden heute mit der chemischen Keule weichgeprügelt. Leisten sie Widerstand, wird es brutal – ohne Aussicht auf Besserung

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Alex Baur, Redaktor

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Von Wolfram Knorr
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Kommentare

Rainer Selk

08.05.2017|11:43 Uhr

Das ist Folge von sozialistisch verwaltender Handlungsweise. KESB ist keine Ausnahme. Das geht nach Paragraphen, also wegverwalten und Deckel drauf.Genauso läuft es im Asylwesen. Kosten? Wer redet denn davon?! Und die Gemeinden, die das ohne jegliche Einflussnahme berappen, müssen zahlen. Der Bund lässt grüssen. Wir sind ganz allgemein in einer Situation, in der die Verantwortungen dynamisch wegverlagert (EU System!) und Entscheidungen von externen Funktionären kaum beeinflusst gefällt werden.Das ist die indirekte Abzockerei der Folgekostenmegawelle mit Steuern rauf! Prost!

Marco Müller

06.05.2017|15:40 Uhr

@Michael Wäckerlin: Ihre Frage haben Sie gleich selbst beantwortet: Bei der in der Schweiz vorherrschenden Behördenwillkür ist es naiv zu glauben, dass sich ein Arzt der Körperverletzung schuldig macht wenn er nach dem Gusto der Behörde handelt. Das ganze haben wir dem linken Abschaum zu verdanken die mit hinterhältigen Intrigen Bundesrat Blocher zu fall gebracht haben und die Märchentante Sommaruga eingesetzt haben. Das kann man ändern mit Initiative: Neu: Art.29 Abs.4 BV "Bei öffentlich-rechtlichen Verfahren werden keine Gebühren erhoben und der Staat hat die Anwaltskosten vorzuschiessen"

Marco Müller

06.05.2017|15:12 Uhr

Wieso lassen wir Eidgenossen uns eine derartige Beamtenwillkür überhaupt bieten? Wo sind wir eigentlich - etwa im Mittelalter? - braucht es wieder eine Schlacht zu Morgarten? Diesmal die bürgerlichen gegen die Linken gleichmacher und staatsgläubigen die uns die Freiheit nehmen unser Kinder selbst zu erziehen! Körperliche Züchtigung ist besser als Medikamente! Die Eidgenossen brauchen mehr Macht um sich gegen den Staat zu wehren! Z.B Initiative: Art.29 Abs.4. Neu "Bei öffentlich rechtlichen Verfahren dürfen keine Gebühren erhoben werden und der Staat hat die Anwaltskosten vorzuschiessen"

Marianne Levron

05.05.2017|18:41 Uhr

Eine katastrophale Geschichte und ein totaler Pfusch von unkompetenten Leuten, die auf ihre arrogante und stupide Art ein Menschenleben systematisch kaputt machen ! Man hat Mühe, zu glauben, dass so etwas in einem zivilisierten Land - und in der Schweiz!- geschehen kann.Boris soll wieder zu seiner Mutter zurückkehren.Mit den 85 000 Fr. (!), die seine Bewachung kostet, kann man der Familie eine grössere Wohnung bezahlen und einen Privatlehrer anstellen, damit er den verpassten Schulunterricht nachholen kann. Ein kompetenter Sozialarbeiter soll kontrollieren.Und weg mit dem ganzen Pharma-Zeug !

Christine Joos

05.05.2017|15:19 Uhr

Diese Aufenthalte und Medikamente machen den Jungen kaputt. Nirgends dazugehören, kein Nest haben, ist das Schlimmste. Ein Kind muss behütet, aber nicht überwacht aufwachsen, da ist diese Rund-um-die-Uhr-Ueberwachung und -Betreung dieser Fachpersonen geradezu eine Folter. Sterile Folter. Dass sich "Studierte" für so etwas einsetzen, es fordern und anweisen, ist krank. Einer Latina wurden die Kinder weggenommen ins Heim, schlecht Erzogen; weil sie abends länger aufblieben.. Frau Garibovic sollte mit dem Jungen zu den Eltern zurück. Das wäre die einzig gute Lösung für den 12!-Jährigen.

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