Ein Fauteuil für zwei

Nur zweieinhalb Jahre haben Emmanuel und Brigitte Macron gebraucht, um ein Volk zu verführen, das keine Neulinge mag. Nun steht die Krönung bevor. Was macht die Magie dieses merkwürdigen Paars aus?

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Kommentare

George Lips

01.05.2017|11:29 Uhr

Was ist von Macron zu halten, dem man mittels TV Aufnahmen nachweisen kann dass er folgende Sätze gesagt hat. 1. Je suis socialiste. 2. Je ne suis PAS socialiste. Da kann man nur sagen der beherrscht Politspeak schon jetzt aus dem effeff. Ich würde ihn das "Chamäleon" nennen, obwohl das für das Tier wohl eine Beleidigung wäre.

Jürg Wehrlin

30.04.2017|10:32 Uhr

Im Internet gefundene beste Definition: Macron: männlicher Merkel von Soros Gnaden.

Marianne Levron

29.04.2017|05:24 Uhr

Macrons Erfolg war nur in der derzeitigen ganz besonderen Konstellation möglich: Das ausgeleierte Links-Rechts-System mit den ewiggleichen Protagonisten und alten Ideen, die gravierende Arbeitslosigkeit und das gefährliche Wachstum des Front National. Die beiden traditionellen Parteien, die PS und die Republikaner, haben im Übrigen dank der völlig sinnlosen Vorwahlen total unmögliche Kandidaten präsentiert.Der geniale Aussenseiter erscheint da wie ein Retter in der Not. Ob er es fertigbringt, das Links-Rechts-Gefälle bei den Parlamentswahlen zu überwinden und eine Mehrheit zu gewinnen, ohne dafür eine starke eigene Partei im Rücken zu haben, wird sich zeigen. Wir drücken die Daumen....

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag ab 16 Uhr 30