Die Demokratie lebt

Das Referendum in der Türkei war weder ein Staatsstreich noch ein Ermächtigungsgesetz. Die Kritik an Recep Erdogan ist überzogen. Der Präsident geht auf seine Gegner zu. Im Verhältnis zu Europa herrscht endlich Klarheit.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Wolfgang Frommann

26.04.2017|17:22 Uhr

Laut H.Koydl handelt es sich um einen demokratischen Prozess! Die Armee hatte den Auftrag über die Demokratisierung der Türkei zu wachen. Nun bedient sich Erdogan der von den Generälen „geschaffenen“ Gesetze um die "Benachteiligten" wieder in einen islamischen Staat (ala Saudi-Arabien?) heim zu holen! Zum Glück kam wie gerufen ein Putsch („getürkt“?) und er kann den Ausnahmezustand verhängen! Viele Tausende haben ihre Arbeit verloren oder sitzen im Gefängnis.Die Anfechtung wird bereits unterbunden, warum? Erdogan: Wir benutzen die Demokratie als Zug und wenn im Bhf ankommt, steigen wir aus!

George Lips

25.04.2017|11:09 Uhr

Ein guter Vorschlag aus Deutschland. Alle ja Sager raus, ab in die Türkei wg. mangelnder Integration in ihr neues Land, sogar als Doppelpassbesitzer.

Ignaz Schmucki

21.04.2017|14:07 Uhr

Koydl - eloquent und so vertrauenswürdig wie Goebbels damals vor dem Völkerbund, als er versicherte, Deutschland gehe es ausschliesslich um die Erhöhung der Qualität bei der Produktion von Haferflocken. Ich pflichte ihm bei, wenn er von Abgründen zwischen den Gedanken schreibt. Jedoch: Man kann sich nicht in Europa hineindrägen wollen, in dem man Anpassung an seinen eigenen Drittweltstatus und das Weib gehe hinter dem Mann! fordert.

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