Das Moral-Imperium des Milliardärs

Der Streit um George Soros in Osteuropa eskaliert. Während Ungarns Präsident Orban versucht, seine Aktivitäten zu unterbinden, geht die Bevölkerung für den US-Milliardär auf die Strasse. Europas Regierungen fürchten den Einfluss des Börsengurus. Zu Recht: Er will die Gesellschaft umbauen.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Meinrad Odermatt

18.04.2017|13:25 Uhr

Soros’ Vision ­einer globalen, transnationalen, offenen und liberalen Gesellschaft ist vielerorts in Mitteleuropa zum Sinnbild geworden für ein un­demokratisches Elitenprojekt zum Vorteil westlicher multinationaler Konzerne und zum vermeintlichen Nachteil der «einfachen Bürger». Was hat das Wort "vermeintlich" hier verloren? Die Grundlage allen Handelns ist das Wohl der Menschen (Menschen ohne Volk sind keine sozialen Wesen mehr). Glauben Sie etwa die Menschen wären frei, wenn sie nur noch grenzenloses "Verbrauchsmaterial" sind? Es würde ihnen niemand sagen wo sie wohnen dürfen und wo nicht?

Meinrad Odermatt

18.04.2017|13:08 Uhr

"Schliesslich sagt er selbst, dass der Bezug auf Begriffe wie «Nation» oder «Volk» ein Merkmal «geschlossener Gesellschaften» ist". Soros könnte also der Vater des hirnlosen anti-zivilisatorischen Kürzels "no border, no nation" sein und nicht die Berner Reitschule. Man könnte anfügen: "no civilisation". "No border, no nation, no civilisation". Wie wir feststellen müssen, wird dieses "Leitmotiv" bereits in die Tat umgesetzt. Der standardisierte Globalmensch. Enteignet, entrechtet, entmündigt. Neu bis ins Detail gesetzlich geregelt und "harmonisiert". Willkommen als Knetmasse der Weltregierung!

Ernst Jeker

18.04.2017|10:35 Uhr

Wenn einer manipuliert, dann dieser Herr "Schwartz" bzw. Soros. Dass vernünftige Regierungen sich dies nicht länger bieten lassen wollen, ist nur rechtens. Soros manipuliert junge Leute und es wird einem nun auch klar, woher das ultralinke und intellektuelle Gedankengut der Studenten, das an Universitäten (auch in der Schweiz) gelehrt wird, stammt. Es zeigt dazu noch, wie sich mit Geld Regierungen kaufen lassen und dies nutzte Soros schamlos und auf fast kriminelle Art und Weise aus, damit er sein Gedankengut installieren kann. Die Stud. täten gut daran, mal eigene Überlegungen anzustrengen.

Walter Staub

14.04.2017|10:34 Uhr

Eine höchst undurchsichtige Figur, dieser George Soros. Schwer durchschaubar, welche Absichten dieser Zeitgenosse eigentlich verfolgt. Ob er tatsächlich aus Ueberzeugung, aus welchen Gründen auch immer, ein Verfechter einer sogenannten möglichst offenen Gesellschaft ist oder dies nur vortäuscht, um aus den absehbaren Folgen möglichst multikultureller Gesellschaften gewinnträchtige Spekulationsgeschäfte tätigen zu können, wird wohl sein ewiges Geheimnis bleiben.

Jürg Wehrlin

13.04.2017|14:54 Uhr

Leider wird viel zu wenig darüber informiert, wie gefährlich dieser Mann für Europa ist.Über seine NGO's unterstützt er die Schlägertruppen der linken (Antifa). Bei uns erfährt man natürlich nichts davon, wie bürgerliche Politiker und ihre Familien sogar physisch angegriffen werden. Soros will die Europäische Identität zerstören. Dazu verbündet er sich sogar mit den grössten Feinden der Juden. Er finanziert Schlepperboote. Orban ist der einzige Europäische Präsident, der etwas f ü r sein Volk tut. Hoffen wir dass er das Ding durchziehen kann. NGO's verbieten!

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