Eine Messe für Fillons Auferstehung

Von Skandalen gebeutelt, schiesst François Fillon zurück. Er beschuldigt ein «Schattenkabinett» im Elysée, seine Präsidentschaftskandidatur mit Enthüllungen zu torpedieren. In Nantes versammelte er seine frenetisch jubelnden Getreuen zum Neustart seiner Kampagne.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Hans Baiker

01.04.2017|00:15 Uhr

Mit Ausnahme von Le Pen spielt es keine Rolle wer gewählt wird.Alle übrigen Kandidaten befinden sich unlösbar im Sog der EUund besonders dessen Hegemons. Frankreich braucht einen Wertewandel, wie die USA das jetzt unter Trump versuchen. NurLe Pen hat den Mut dazu. Sollte sie gewählt werden, wird siedas gleiche pol. Klima ihrer Gegner ertragen müssen wie Trump.

Marianne Levron

30.03.2017|18:25 Uhr

Wir werden am 23.April zur Abstimmung gehen, ob's stürmt oder schneit - wir wissen aber je länger je weniger, für wen stimmen.Alle vorhandenen Kandidaten kommen uns unbrauchbar vor. Fillon operiert eine Flucht nach vorne; nun soll ein "schwarzes Kabinett" im Elysée seinen Sturz geplant haben.Seine Vergehen -die Untersuchung über die Scheinarbeit seiner Frau ist noch nicht abgeschlossen -können als lässliche Sünden betrachtet werden; aber er hat offensichtlich nicht begriffen, dass die Franzosen bis obenhinein genug haben von diesen Politikern,die absahnen und für sich alle Privilegien fordern.

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