Die Schule brennt

Berner Lehrerinnen und Lehrer der Unterstufe schlagen beim Erziehungsdirektor Alarm. Hunderte sind frustriert und berufsmüde. Viele erleben die Schule ­angesichts der zu verarbeitenden ­Reformflut als ständiges Gebastel. Abhilfe ist nicht in Sicht.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Markus Spycher

03.04.2017|10:31 Uhr

Die Schule hat Feuer gefangen, weil das Elternhaus brennt. Schweizerinnen und Deutsche Frauen haben verlernt, Kinder hochziehen, die sind mit 2 Kindern (oder auch nur mit einem) überfordert, leiden an Schlafstörungen, Burnouts und müssen zum Entzug von schädlichen Medis in die Klinik. Offenbar sind zur Zeit nur noch nicht berufstätige Muselmaninnen fähig, 1 oder mehrere Kinder ordentlich hochzuziehen. Dekadenzerscheinung der westlichen Zivilisation. Ohne staatliche Unterstützung ginge überhaupt nichts mehr, ihr Schönen und Reichen!

Michael Wäckerlin

31.03.2017|23:43 Uhr

Die Lösung ist offensichtlich: Die Beendigung des staatlichen Bildungsmonopols. Schüler, Schulträger und Lehrer müssen endlich frei sein, durch Selbstselektion aller Beteiligten einen Markt für Bildung aufzubauen. Wer seine Kinder auf eine akademisch anspruchsvolle Schule mit geringem Migrantenanteil schicken möchte, sollte die Freiheit dazu haben. Anstatt irgendwelcher standardisierter Lehrpläne wäre ein System freier Qualifikationen einzuführen. Das Schulmodell des preussischen Kasernenstaats ist am Ende.

Daniel Thoma

31.03.2017|19:52 Uhr

Lesen, Rechnen, Schreiben. Das reicht für die Grundausbildung. Daneben soll Denken und Fragen ermutigt werden. Das reicht. Aber wir Menschen mögen es halt gerne kompliziert und dogmatisch.

Marc Dancer

31.03.2017|14:10 Uhr

Wolfgang Bauer: Sicher und diese "Früchtchen" sollten einmal die AHV für Sie AHV! Doch dies wird wohl kaum jemals geschehen, die hauen sich vorher auf's soziale Wasserbett und lassen sich füttern und aushalten. Jürg Brechbühl: Ein Fünftel? Ich meine das ist wahrscheinlich bereits zu hoch gegriffen! Es sei denn mittlerweile sind die Berufsanforderungen bei Gewerbeschulen und ausbildnern ebenfalls massiv gesenkt worden. Fakt ist, wir haben einen eklatanten Bildungsnotstand auf allen Ebenen. Das wirkt sich schlussendlich auf alles aus, Politik, Wirtschaft, Innovationsfähigkeit usw.

Jürg Brechbühl

31.03.2017|12:42 Uhr

@Wolfgang BauerLeider meinten die bürgerlichen jahrzehntelang, sie könnten das Schulwesen den Linken und den Netten überlassen. Jetzt haben wir gesehen, was dabei herauskommt.

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