Die Heilige ist auch nur ein Mensch

Ausbleibende Stellungnahme bei Unterdrückung und Völkermord, verschleppte Reformen: Aung San Suu Kyi, Myanmars Ikone der ­Demokratie, hat an Glanz verloren. Im Vielvölkerstaat motten gefährlich die Spannungen. Die Friedensfürstin wirkt machtlos.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Marc Dancer

30.03.2017|10:09 Uhr

Die Macht hat immer noch das Militär. Wahrscheinlich zum Glück. Die "vielen Völker" im Staat mögen sich nämlich nicht leiden, besonders die Muslime stehen seit Jahrzehnten für Schmuggel (insbes. Menschenschmuggel), Terroranschläge u. Trouble jeglicher Art! Gut ist, dass die Chinesen nicht mehr das alleinige Sagen haben. Es wird noch viel Zeit vergehen bis sich eine Art von "Nationalstaat" entwickeln kann, wenn überhaupt! Die Menschen dort sind keine Europäer mit abendländischem Gedankengut. Das wird immer wieder vergessen! Buddhismus ist der einzige gemeinsame Nenner der Mehrheit.

Jürg Brechbühl

30.03.2017|05:11 Uhr

Die entscheidende Information kommt fast am Schluss: Das Militär hat nach wie vor das Sagen. Diese Demokratie ist eine Farce.

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