«Negativer Saldo»

Für den Ökonomen Philipp Bagus ist es keineswegs sicher, dass die EU als grosses Gebilde lange überleben wird. Kleine Länder sieht er im Vorteil.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Marc Dancer

17.03.2017|09:34 Uhr

Die EU-Länder/Völker sind alle in einen grossen Sack gesprungen auf dem stand: FUTTER! Merkel, ihre grenzenlosen Globalistenfreunde und die EZB haben jetzt den Sack zugebunden - auf Gedeih u. Verderben od. mitgefangen - mitgehangen! Vergessen haben sie, dass Menschen in einen Sack gepfercht sich nicht mehr gegen Feinde wehren können! Ein fataler Schuss in's eigene Knie ev. sogar Selbstmord, sieht man die demographische Entwicklung an in Europa. Liesse man sie aus dem Sack raus, würde wahrscheinlich jeder erst mal wild um sich schlagen - davor haben alle Angst! Also lieber im Sack bleiben!

Baruch Birnboym

16.03.2017|10:35 Uhr

Zwei Beispiel aus der Physik, warum grosse Länder fast automatisch zerfallen und schwach werden: 1. Verdampfung von Flüssigkeiten. Hochkinetische Moleküle überwinden Kohäsion und verlassen den Verband. Zurück bleiben die niedrig-energetischen. Die Flüssigkeit kühlt ab. Dank diesem Effekt gibt es feuchte Atmosphäre, Regen und Pflanzen. 2. Schwarze Löcher 'verdampfen' durch die Hawking-Strahlung. An der Schwarzschild-Grenze formieren sich spontan virtuelle Teilchen-Antiteilchen. Einige fallen hinein und bleiben drinnen, andere hinaus und nehmen Masse mit.

Baruch Birnboym

16.03.2017|10:21 Uhr

Der falsche Eindruck, dass grosse Länder erfolgreicher sind, stammt von absoluten Vergleichen. Beispiel Sport: Im Fussball hat seit 70 Jahren kein Land die WM gewonnen mit weniger als 40 Millionen Einwohnern. Um diese Perspektivenverzerrung zu korrigieren, sollten alle Mannschaften 'Länder'/Regionen/Provinzen mit typisch 10 Millionen repräsentieren. Für Deutschland Bayern, Baden-Württemberg etc. Dann schauen wir Schweiz - Mecklenburg-Vorpommern zu. Und Uruguay kann zum dritten mal campeon del mundo werden.

Baruch Birnboym

16.03.2017|10:09 Uhr

War schon lange bekannt, dass kleinere Länder reicher/besser zuwege sind, auf Europa und auch auf Weltebene. Musste mich ein an Gespräch genau vor einem Jahr erinnern, das in die Politik ausdriftete. Einige Russinnen, ein ex-pat-Italiener für die Pharma Basel. Auf seine Vorhaltungen beginnt eine zu weinen, sie hat noch nie etwas schlechtes gehört über Russland. Vittorio hingegen kann nicht aus seiner südländischen Sicht entweichen. Seine Ueberzeigung: wir müssen uns vereinigen, dann sind wir stark ... Obwohl er sein Einkommen wohl dem Abseitsstehen der Schweiz verdankt.

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