Requiem für die Fünfte Republik

Der französische Präsidentschaftswahlkampf als konservative Revolution und multikultureller Klassenkampf: Geograf Christophe Guilluy erklärt, warum Marine Le Pen gewinnen kann. Die Fünfte Republik sei am Ende – die Wahl entscheide über Europas Schicksal.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

„Trumps Mut ist erfrischend“

Auch mehr als ein halbes Jahr nach dem Brexit-Votum schwebt Nigel Farage (U...

Von Wolfgang Koydl

Raus aus dem Puppenheim

Petra Volpes «Göttliche Ordnung» ist eine gelungene, sanfte Satire über...

Von Wolfram Knorr
Jetzt anmelden & lesen

Kommentare

Michael Wäckerlin

12.03.2017|23:09 Uhr

Ein Gespenst geht um in Europa – Das Gespenst des Oswald Spengler.

Michael Wäckerlin

12.03.2017|23:08 Uhr

Die fünfte Republik, ein sozialistisch organisiertes, multiethnisches und multireligiöses Pulverfass, erbaut auf dem Fundament völlig untauglicher Ideale und philosophischer Geisteskrankheiten (Humanismus, Marxismus, Postmodernismus, Konstruktivismus), mit einer nihilistisch-suizidalen Elite, geht zugrunde. Unausweichlich und nicht zu bedauern.

Hans Baiker

11.03.2017|22:53 Uhr

M.Levron: In meiner Erinnerung verstärkten sich die inneren Schwierigkeiten Frankreichs bereits mit dem EU-Beitritt Spaniens. Dazu kamen der Euro mit Schröders Reformen. Dagegen kann das Land nicht aufkommen. M. Le Pen könnte die Franzosen aus ihrem soz. Delirium herausreissen, nur wirdihr der Rückhalt im Parlament und in den Medien fehlen.Sie werden wahrscheinlich für Macron stimmen, das franz.Pendant zu Hillary.

Marianne Levron

09.03.2017|17:55 Uhr

Die 5. Republik ist am Ende, aber Marine Le Pen wird deswegen noch nicht direkt ins Elysée einziehen können. Die "bescheidenen Rentner", die alten Babyboomer und Personen, die den Verstand noch nicht verloren haben, werden das hoffentlich zu verhindern wissen.Fillon schart seine Getreuen mit viel Radau um sich, aber für eine Wahl wird es ihm kaum reichen.Als Premierminister Sarkozys -er hielt es ganze 5 Jahre mit ihm aus- gab er kaum einen Ton von sich; er hatte kein eigenes Profil; Sarkozy nannte ihn seinen "Mitarbeiter".Ca. 1 1/2 Monate vor den Wahlen wissen wir nicht, für wen stimmen.

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag ab 16 Uhr 30

Die Redaktion empfiehlt

Boomende Angst-Kliniken

Obwohl es uns so gut geht wie nie zuvor, nimmt die Angst epidemische Zü...

Von Beda M. Stadler

Irgendwie, irgendwer, irgendwo

Kurz vor der Neuauflage des Prozesses gegen Erwin Sperisen in Genf wollte S...

Von Alex Baur

Kann man damit zum Mond fliegen?

Für Schlagzeilen sorgte ihre Geschlechtsumwandlung: Beat Knecht ist se...

Von Florian Schwab