Schweigt!

Sprachnachrichten machen das Zugfahren zum Stress.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Daniel Thoma

12.03.2017|09:51 Uhr

Der ÖV verkauft sich falsch. Er müsste sich vielmehr als rollende Entdeckungs-/Erlebniswelt der Spezies Mensch mit vielfältiger Geräusch- und Geruchskulisse anpreisen. Und mit ein wenig Glück, ist man Zeuge von dramatischen Interaktionen (z.B. Fahrkarten-Kontrolle, spontanen Aufgeregtheiten etc.). What a wonderful world! Ein Gesamtkunstwerk sozusagen.

Vetsch Inge

11.03.2017|18:12 Uhr

Jeder und jede sollte den Mut aufbringen, solche störenden Individuen darauf hinzuweisen, dass sie STOEREN! ich stelle allerdings fest, dass nie jemand was sagt. Das dumme Gelabber und laute Gequatsche scheint also doch allen egal zu sein. Oder man macht die Faust im Sack. Oder wechselt den Platz und den Ort. Ich leider auch... Warum eigentlich??

Nannos Fischer

09.03.2017|18:28 Uhr

Wenn ich richtig verstanden habe, werden solche «Sprachnachrichten» den Reisenden vom ZVV zugemutet. Es gab sie nicht, als es noch keine Smartphones und iPads gab. Ausgerechnet jetzt, wo nachgerade jeder Viertklässler mit einem solchen ausgestattet ist und sich die ihn interessierenden Nachrichten oder sonstigen Informatonen inkl. Musik jederzeit und problemlos selbst reinziehen kann – wo also solche «Sprachnachrichten» ungefähr so sinnvoll sind, wie ein Aschenbecher auf einem Motorrad –, jetzt will der ZVV der Jugend beweisen, dass er auch In ist und voll zu ihr gehört. Arme Schweine.

Wolfgang Bauer

09.03.2017|17:40 Uhr

Danke für diesen Beitrag, Claudia Schumacher; der war längst überfällig.... Sie haben so recht und Ihr treffender Artikel wäre noch ergänzungsfähig, was da so alles in diesen rollenden SBB/ZVV-Tollhäusern auf 4 Rädern an Kakaphonie und pubertären Unsitten abläuft. Ich dachte bis anhin immer, ich sei der Einzige, der sich über diesen Kindergarten-Terror aufregt und ärgert. Dem ist zum Glück nicht mehr so.

Marianne Levron

09.03.2017|09:46 Uhr

Das private Gequatsch, das man in öffentlichen Verkehrsmitteln mitanhören muss, ist tatsächlich eine Landplage. Wieso glauben diese Personen, deren total uninteressante Lebensgeschichte oder blödsinnige sogenannte Musik man unfreiwillig mitkonsumiert, sie seien allein auf weiter Flur ?Alle diese I-phones, Tablets usw. bilden eine Art isolierende Blase um ihre Besitzer; sie nehmen ihre Umgebung gar nicht mehr wahr und wähnen sich wirklich in einem privaten Bereich.Manche setzen sogar ihr Leben aufs Spiel, indem sie mit ihren Kopfhörern die Strasse überqueren, ohne auf Autos oder Tram zu achten.Das beste Instrument zur Volksverdummung, das je erfunden wurde...

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