Mittelmass ist spitze

Die Arbeitsproduktivität wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft als Pfeiler der Wachstumspolitik gepriesen. Das kann in die Irre führen. Denn obwohl die Schweiz nicht mit guten Zahlen glänzt, weist sie einen hohen Wohlstand aus.

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Kommentare

Rainer Selk

06.02.2016|18:16 Uhr

Spricht in der Wirtschaft vom 'schleichenden Mittelmass', ist für ein Unternehmen Gefahr im Anzug, sei es bei Produkten, Befähigung oder Reccourcen. Halbheiten führen in den Ruin.Das Peter-Prinzip besagt, dass in einer Hierarchie jeder Beschäftigte dazu neigt, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen und, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Mass seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was i. d. R. das Maximum der Karriereleiter markiert + weitere Beförderungen ausbleiben lässt. Davon haben wir in der CH viel zu viele!!

Felix Lambrigger

06.02.2016|14:27 Uhr

Hat zwar nur am Rande mit dem Artikel zu tun. Oder doch nicht nur am Rande? Habe am Samstag ein am WEF aufgezeichnetes Interview von Klapproth mit dem Schotten Niall Ferguson gesehen. Selten so etwas informatives und interessantes wie die Ausführungen von Ferguson gehört. Hab es in "Sternstunden.... " gesehen. Empfehle Euch, danach zu googeln. Thema: Warum Europa die anderen Weltregionen überholte usf.

Felix Lambrigger

06.02.2016|03:00 Uhr

Interessant, interessant. Messerscharfer Artikel von Binswanger. Allerdings: die "unproduktive" Gesundheitsbranche hat seit einiger Zeit angefangen, sich zu wandeln. Immer mehr "besser gestellte" Ausländer (Geldsäcke lassen sich in der Schweiz ihre Weh-weh'chen kurieren. Nicht nur dekadente Scheichs. Und zwar zu wesentlich höheren Preisen als für unsereins. Das ist auch Wertschöpfung. Ja sogar Export orientiert, da die Kunden (abertausende) ja eigentlich im Ausland domiziliert sind. Inzwischen macht dieser Teil wohl einen ganz schönen "Batzen" aus (mehrere Milliarden!)

Ernst Jeker

05.02.2016|12:28 Uhr

...Denn obwohl die Schweiz nicht mit guten Zahlen glänzt, weist sie einen hohen Wohlstand aus... Wenn man rot-grüne Politiker hört, haben wir diesen Wohlstand dank den Ausländern. Abwarten wie sich dieser mit den in den Startlöchern stehenden Flüchtlingen rapide nach unten bewegt, zumal sich darunter fast nur Analphabeten befinden, praktisch also keine nützlichen Arbeitskräfte, nicht mal für das Gesundheitswesen geeignete.

Marc Dancer

04.02.2016|13:52 Uhr

Die CH kann sich den Lebensstandart mit Sicherheit nur leisten weil Reserven angezapft werden. Logischerweise haben wir die Diskussionen betr. AHV und BVG Sicherung. Der Import von bildungslosen u. kultufremden Immigranten wird zunehmend noch auf die Leistungsfähigkeit drücken. Die reichen Gewerkschaften werden sicher auch nicht hilfreich sein. Die Falle wird zuschnappen, denn Schweizer arbeiten bereits länger als der Rest in Europa. Mehr Effizienz? Aber wie u. mit wem? Ganze Industriezweige planen den Abgang! Der Lebensstandart wird sinken, dramatisch u. schnell.

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