Glasnost!

Die Kritik an der Kesb im Fall Flaach war falsch. Dagegen hilft nur Transparenz.

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Kommentare

Markus Spycher

07.02.2016|20:30 Uhr

Ich bin erstaunt, wie selbst von einer WeWo schön gefärbte, wenn nicht sogar tendenziöse Verlautbarungen einer selbstherrlichen Obrigkeit gefressen werden.

Daniel Thoma

06.02.2016|16:55 Uhr

Ich schliesse mich dem Votum von M. Fessler an. Allein das Akronym KESB lässt mich jedesmal erschaudern.Klingt nach staatlich legitimiertem Freipass für "besorgte Spezialisten" im Elfenbeinturm, Denunziantentum und verordneter Entmündigung und Internierung.Der Ruf nach "Glasnost" spricht hier Bände. Kafka lässt grüssen.

Rainer Selk

06.02.2016|15:33 Uhr

Die KESB ist ein 'entmenschlichtes' Verwaltungskonstrukt + geht fast totalitär über die Köpfe der Betroffenen hinweg. Der Selbstpersilschien, den sich SP J. Fähr-elitär erteilt sieht, zeigt leider nicht die verworrene Situation in Flaach. Aber alles gesetzeskonform. Die persönlich emotionelle Seite wird völlig weg-, aber verwalungsargumenativ bestens links hingedreht. Die KSB mutiert damit in Blockwartcharkter à la Schweden. Das ist eine ganz traurige Entwicklung + der Schweiz eigentlich unwürdig.Das ganze muss zurück an die Gemeindebehörden, wie auch immer und zwar subito!

Hans Baiker

06.02.2016|15:04 Uhr

So einfach liegen die Dinge für Gutmenschen:Die Frau war nicht gestrickt für die KESB, was kann derApparat dafür?!Aus einer berechtigten Idee hat das rote Bundesberneine abgehobene, technokratische Institution geschaffen,die zudem gegenüber der Gemeinde autoritär handeln kann.Die SVP hat mit ihrer Kritik auch hier recht.

Bernhard Zueger

05.02.2016|02:10 Uhr

Die Quintessenz: es war gar nicht möglich, etwas zu tun. Eine noch so ausgeklügelte Instanz und bestausgebildete Fachleute hätten das Drama verhindern können. Das leuchtet ein. Man kann in Gottes Namen niemanden verhaften, bevor er den Mord begangen hat.Trotzdem: Nichtstun und/oder wenigstens die Kinder den Eltern übergeben hätte vermutlich weniger Brandbeschleunigungseffekt gehabt. Oder anders ausgedrückt: den Fall in den Händen von Laien/Laienbehörden zu belassen hätte keine Verdachtsschatten auf die Profibehörden geworfen.Was sicher ist: die staatl. KESB ist zu teuer und uneffizient.

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