Die Legende von Geld und Geist

Die Absicht von Bund und ­Kantonen, das Ausgabenwachstum im Bildungsbereich etwas zu drosseln, hat zu lautstarken Protesten geführt. Mehr Geld bedeutet nicht automatisch mehr Bildung. Sparpotenzial besteht durchaus.

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Kommentare

Joern Gebert

10.02.2016|16:45 Uhr

Bildung wird sich in Zukunft radikal ändern. Künstliche Intelligenz und Tutorenroboter werden den Schüler optimal entwickelen zu helfen. Bildung wird für jeden zugänglich sein. Die Zukunft ist vielversprechend ! http://gebert-trade.weebly.com/exit-strategy--super-trends.html

Felix Lambrigger

09.02.2016|18:50 Uhr

Die öffentlich Hand (Bund, Kantone, Gemeinden) geben pro Jahr fast VIERZIG MILLIARDEN FRANKEN aus! Die Bildungsausgaben sind in den letzten Jahren stärker gestiegen als das BIP oder die Gesamtausgaben der ÖH. Und wenn dann jemand schüchtern für ein par Milliönchen mehr für die Sicherheit / Landesverteidigung "erheischt", kommen immer wieder die gleichen Leute, und wollen uns weismachen, dass man das Geld des VBS besser in die Bildung steckt. Umgekehrt wird ein Paar Schuhe draus. Bei der Verbildung 2, 3 Milliarden sparen, und in die Verteidigung investieren.

Susanne Wepfer

08.02.2016|11:56 Uhr

Genau solche Überlegungen habe ich angestellt, als ich nach einer langen Pause (28 Jahre) wieder mit Unterrichten begann. Mit Besorgnis erkannte ich, dass extrem viel Zeit und Energie für Teamsitzungen, Konvente, Projekte, Studium und Anwendung elektronischer Hilfsmittel usw. eingesetzt werden muss. Eigentlich will ich doch einfach Schüler - sorry SuS - unterrichten. Diesen jungen Menschen möchte ich einen kleinen Teil der unendlich vielen Fertigkeiten, Kenntnisse, Kniffe, Erfahrungswerte meines Schulfaches weitergeben. Mit Leidenschaft und Liebe zum Thema - als wären vor mir zahlende Kunden.

Markus Spycher

07.02.2016|20:35 Uhr

Sind eigentlich bei den Zahlen, die für die Kosten im Bildungswesen präsentiert werden, die ca. 1,5 Milliarden für die SRG auch inbegriffen?

Reinhard Neier

07.02.2016|14:15 Uhr

Überall gelten die gleichen Regeln auch und ganz besonders im Bildungs- und Forschungsbereich. Mit viel Geld zieht man vorallem Schmarozer an. Vorallem wenn man viel sehr viel Geld zur Verfügung stellt, wächst die Gefahr der Verschwendung sehr schnell. Die Schweiz ist gut beraten, grosszügig zu sein in den Ausbildungsgängen, welche für die Schweiz und den schweizerischen Werkplatz von Bedeutung sind. Der Staat sollte aber immer darauf zu schauen, dass die Gelder kompetitiv verteilt werden müssen. Nur so kann man für Qualität sorgen. Ein Schlaraffenladn führt automatisch zu Fehlentwicklungen.

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