Falsches Jobwunder

Wenn die Schweizer Wirtschaft stark bleiben soll, dürfen die Bilateralen nicht um jeden Preis verteidigt werden.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Felix Lambrigger

04.12.2016|10:05 Uhr

Früher hiesse es, wer nichts wird, wird Wirt. War natürlich z.T. eine bösartige Unterstellung. Diesen Beruf ernsthaft und mit Freude auszuüben, ist Knochenarbeit. Wie ist es denn heute? Wer die Arbeit scheut, geht auf die UNI. Und da vorzugsweise in eines der vielen Fächer der Philos. Fakultät. An der UZH sind dies gut 40 Prozent. Davon sind mind. 90 Pro "für d'Füchs". Diese Absolventen "arbeiten" dann meist etwas ganz anderes. Beim Bund oder Kantons-Verwaltung irgend etwas absolut Unproduktives. Hauptsache, "der Zapfen" stimmt. Parasiten eben!DAS müsst unbedingt korrigiert werden.

Alex Schneider

03.12.2016|14:50 Uhr

Gegen den Zuzug von Fachkräften hat niemand etwas einzuwenden. Die PFZ erlaubt es nun aber jedem/er EU-BürgerIn, der/die irgendwo in der Schweiz eine Stelle antreten kann, die Zuwanderung. Es ist nicht einzusehen, warum die Schweiz nicht wie Kanada oder Australien die Zuwanderer gezielt auslesen soll. Dazu kommen die ständigen Neuansiedlungen von Firmen, welche ihre qualifizierten Mitarbeitenden gleich aus der EU mitbringen. Was soll das? Die Schweiz hat die Grenzen des Wachstums bei ihrer Besiedlung längst überschritten. Wir wollen kein Singapur, Hongkong oder Manhatten in Europa werden.

Meinrad Odermatt

03.12.2016|11:13 Uhr

Fortsetzung: Innerhalb von Landesgrenzen gibt es "lokal wettbewerbsfähige Standorte". Mit der Grenzauflösung können sich diese verschieben. Ins Ausland z.B. nach Norden (Deutschland / Schweiz). Bei einem Standortrating können die Standorte ärmerer Länder (bestraft durch Geographe oder Klima) nicht mehr mithalten. Das Phänomen ist bekannt: 3 Beizen im Dorf sind leer und eine ist überfüllt. Alle wollen dahin wo schon die anderen sind. Wenn man denn kann. Dank PFZ kann man (von zuhause weglaufen). Die Arbeiter müssen ihren Jobs hinterhermigrieren. Firmenzuwanderung stoppen wäre angesagt!

Meinrad Odermatt

03.12.2016|10:50 Uhr

Interessant scheint mir, dass niemand so recht die hohe Korrelation zwischen unseren "neu geschaffenen" Stellen und den im nahen oder auch entfernteren (wie Baltische Staaten) Ausland verschwindenden Stellen analysieren will. Ein enormer Verlust für die ärmeren EU-Länder. Endlich kann man davonlaufen. Dank PFZ. Fakt ist, dass (sehr) viele vermögende Firmeninhaber in der Schweiz Wohnsitz nehmen. Dazu wird hier eine Firma gegründet, bei der man sich selber anstellt. Dann kann man noch beliebig "Personal" nachziehen, das sich "sehr gut vorstellen kann" ebenfalls in der Schweiz zu leben.

Daniel Thoma

02.12.2016|11:16 Uhr

Das Problem ist weder die Wirtschaft, noch die Personenfreizügigkeit. Sondern die systemische, zunehmend bizarre, Kontroll- und Fürsorgewut befeuert mit allgemeiner Panikmache. Führt in Hörigkeit bzw. ins Schwarze Loch der ach so selbstlosen Zwangsabgaben-Fresser. Die grassierende Nullrisiko-All-Inclusive-Bewegung führt ins Verderben. Schon mal einen "selbstlos" ausgehaltenen Wirtschaftsflüchtling zu seinen Nachhaltigkeits-Beitrag befragt? Wo geht's zum Free Lunch?

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