Neues vom Propagandasender

Die «Rundschau» erfindet einen Skandal um die Kampfstiefel der Armee, um ein Gesetz und eine Volksabstimmung zu beeinflussen.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Rainer Selk

24.11.2016|22:00 Uhr

Herr Spycher, das sind die Folgen der GATT/WTO Abstimmung mit EU Verflechtung, nichts anderes. Die Auswirkungen der Submissionierungen haben die meisten im Lande kaum überblickt, so ähnlich wie bei der PFZ. Systemische und Organisationsfehler en Masse waren die Folgen, mit entsprechenden Korruptionsfällen beim Bund, die mit jährlich auf ca. CHF 500.- Mio. beziffert werden. Die realistische Anpassung des BöB wurden in den letzten Jahren durchweg von links blockiert. Und dann glaubt man, 'soziale' Ansprüche an Ausschreibungen stellen zu dürfen, die systemwidrig sind. Ist leider so.

Markus Spycher

24.11.2016|10:21 Uhr

Als jugendlich-romatischer Pazifist hat sich meine anfangs negative Einstellung zur Armee während der Rekrutenschule ein klein wenig geändert, als ich feststellen durfte, das der mir ausgehändigte Gürtel (Ceinturon) von einer mir bekannten Bauernfamilie aus dem geliebten Emmental stammte. Er wurde dort in sehr geschätzter Heimarbeit hergestellt. Mein Gesinnungswandel erhielt aber einen Dämpfer, als ich feststellen musste, dass der 'Kämpfer' (Tarnanzug) aus dem EFTA-Staat Portugal stammte. Aber wen kümmern heutzutage solch feingeistige Regungen noch?

Rainer Selk

23.11.2016|20:06 Uhr

Als ich diese Äusserungen im SRF mitverfolgte, musste ich laut loslachen. Die Herrschaften haben wirklich keine Ahnung vom BöB (Bundesgesetz zur öffentlichen Beschaffung) und von den durch die EU 'mitlenkenden' Bestimmungen. Das war so dermassen grotesk, dass ich mich - jenseits der Lohnbeispiele - frage: was für, pardon, Idioten lassen sich zu solchen Aussagen herbei, die bezeugen, dass sie von den Ausschreiubungswerken, die 1996 in der GATT/WTO Abstimmung angenommen wurden,nichts wissen?Es ist erschreckend, wenn ich mir vorstelle, dass diese Herrschaften Nationalräte sind?

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