Schlaraffenland für Sozialarbeiter

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten boomt die Sozialindustrie. Chaoten, die ihre Wohnung demolieren, Schüler, die schwänzen: Alle erhalten grosszügige Unterstützung. Private bereichern sich in den Abgründen des Fürsorgestaats. Die Rechnung begleicht der Steuerzahler.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Vetsch Inge

03.12.2016|13:02 Uhr

@ George Lips: Ganz genau - man kann der WW und insbesondere Philip Gut nicht genügend danken, dass diese unsäglichen Zustände in der seit Jahren boomenden Sozialbranche immer wieder angesprochen und aufgedeckt werden. Es wird noch lange so weiter gehen, leider. Bis sich die Wut und die Vernunft endlich durchgesetzt haben werden - so wie in Dübendorf. Bravo! Und wie wahr der (leicht berichtigte) Satz: "Quartiert Sozialschmarotzer direkt bei den Politikern ein - auf deren Kosten, wohlverstanden -, und ihr werdet sehen, wie schnell der Spuk endet!!"

George Lips

19.11.2016|03:14 Uhr

Es ist gut dass die WW die Sauereien im Sozialbereich immer wieder anprangert. Aber schon beim ersten Fall hier habe ich eine Wut im Ranzen, wenn ich an die gleichzeitige Arroganz derjenigen denke, die bei uns die Steuern eintreiben, also die Steuerfunktionäre, Chefs und Finanzdirektoren, die uns jeden Cent wegnehmen wo sie nur können. Ich musste meinem Steueramt klar machen, dass SteuerZAHLER, die diesen ganzen Scheiss finanzieren mit Respekt zu behandeln sind, denn ohne sie geht gar nichts. Die Untàtigkeit des SVP geführten Bundes der Steuerzahler spricht Bànde.

Daniel Thoma

18.11.2016|19:51 Uhr

Nichts Neues, Herr Gut. Steuergeld- bzw. zwangsfinanzierte "Hilfe" ist angebotsgetrieben. Je grösser das Angebot, desto grösser die Nachfrage. Relativ betrachtet gibt es nach beliebigen Kriterien immer Unterstützungs-, Schutz- und Förderbedürftige. Das Perverse bei diesem Ansatz: Die "professionellen Helfer" sichern sich damit ihre Existenz. Hat jemand Altruismus gesagt?

Yvonne Flückiger

17.11.2016|20:10 Uhr

Als ehemalige Sozialarbeiterin und Therapeutin muss ich Herrn Philipp Gut Recht geben. Z.Z. gibt es tausende von Beratern und Coachs und selbsternannten Sozial-Therapeuten (meist ohne richtige Ausbildung) die auf die sog. "schwächeren" Mitmenschen losgelassen werden, um diese wieder "einzugliedern", resp. arbeits- und leistungsfähig zu machen. Berater, wohin man schaut. Zudem noch besserwisserisch und teuer. Es ist eine Anmassung, dass diese selbsternannten Berater genau wissen, was "der Klient" will und braucht und wie dieser "wieder hergestellt, sprich arbeitsproduktiv" wird.

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