Nach Lust und Laune

Der Widerstand gegen Freihandel ist gross in Mode – auch weil die EU ihn falsch versteht. Abschottung bedeutet nicht unbedingt weniger Wohlstand.

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Von Wolfram Knorr
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Kommentare

Meinrad Odermatt

01.11.2016|02:03 Uhr

"Den freien Zuzug dann einfach zur Grundfreiheit zu machen, wie die EU dies fordert, heisst, dass sich alle nach Lust und Laune am Genossenschaftsvermögen gütlich tun können. Muss man sich da wundern, wenn das nicht alle toll finden?"Unser Staat ist eine Schicksalsgemeinschaft auf eigenem Territorium. Sie beginnt in Genf und hört am Bodensee auf. Sie beginnt nicht in Portugal und hört nicht in Finnland auf. Die Personenfreizügigkeit ist ein asoziales Kuckucksei. Ein feindliches trojanisches Pferd. Ein Inländervorrang ist eine selbstverständliche Staatspflicht gegenüber dem Bürger!

Marc Dancer

28.10.2016|14:36 Uhr

Es müsste eine "Globale fairplay Charta" geschaffen werden, die es jeder Nation erlaubt ihr Tempo und den Umfang selber zu bestimmen. Was jetzt geschieht ist ein weltweiter Raubzug der Corporatocracy (USA, EU, TTIP, TPP etc.)! Das muss gestoppt werden! Dazu haben jedoch weder die EU noch die USA ein Interesse! Also wird des chaotisch und kriegerisch bleiben! Die UNO versagt, die Menschrechte werden missbraucht und pervertiert, Verträge insbesondere durch die USA, EU und dem Islamischen Block meist nicht eingehalten. Ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels.

Hans Baiker

27.10.2016|16:51 Uhr

Freihandel nach heutigen Regeln erzeugt immer Verlierer.EU mit afrik. Staaten: Flüchtlinge nach Europa, Nafta:mexikanische F. nach USA, in den USA wurde der manufacturing belt zum rost belt. Der Kosovo hat, trotz CH-Besatzung, keine Perspektiven. CETA soll 1600 Seiten umfassen. Kein Politiker ist in der Lage einen solchen Umfang mental zu bewältigen. CETA,TTIP,TTP usw. werden die EU/CH zum Verlierer machen. D. ist ohne diese Abkommen Export-Weltmeister. Dessen Gegenpol bilden u.a. die meisten übrigen EU-Staaten. Der heutige Freihandel ist das Perpetuum für den Sozialismus.

Alex Schneider

27.10.2016|08:01 Uhr

Tempo der Globalisierung reduzieren!Dass die Globalisierung mit den fallenden Handelsschranken und der Personenfreizügigkeit durch die politischen Führer zu schnell und zu umfassend vorangetrieben wurde, ist heute offensichtlich. Es gibt viele Globalisierungsverlierer, die sich mit Recht gegen diese Entwicklung wehren. Dabei aber gleich von Abschottung und von geschlossenen Grenzen zu reden, wird der Sache nicht gerecht. Es geht um eine Reduktion der Tempos der Globalisierung im Interesse der von ihr negativ betroffenen Bevölkerung.

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