Intern

Will er wirklich Präsident werden? Oder arbeitet er nur an der Steigerung seines Marktwerts? Es gibt keine These, die nicht zu Donald Trump formuliert worden wäre. In unserer Titelstory widmen wir uns nach der ersten TV-Debatte ausführlich dem amerikanischen Antipolitiker, der für eine Zeiterscheinung steht, die auch in anderen Ländern zu beobachten ist. In zahlreichen Demokratien des Westens wächst der Überdruss. Immer mehr Leute haben die Nase voll von der etablierten Politik. Ist das gut? Oder gefährlich? Seite 22–29


Exklusiv für die Weltwoche hat der brillante Schriftsteller und Historiker Philip Mansel die bewegende Geschichte der heute zerstörten Stadt Aleppo verfasst. Der renommierte Oxford-­Absolvent zeichnet nach, wie die ­blühende Handelsmetropole in einen Trümmerhaufen verwandelt wurde. Seite 50


Unser Kollege Matthias Matussek traf in Potsdam den italienischen Mafiakritiker und Bestsellerautor Roberto Saviano zum grossen Gespräch. Unser Auslandredaktor Wolfgang Koydl befragte auf Rhodos den tschechischen Präsidenten Milos Zeman, der sein Land ­entislamisieren will – unter dem Beifall der Bevölkerung. Seite 66 und 54


Das lächerlich geringe Strafmass für den vom Bundesstrafgericht verurteilten Dieter Behring zeigt vor allem eines: Je länger ein Verfahren dauert, desto geringer fällt die Strafe aus. Beim «Madoff von Basel» dauerte es zwölf Jahre von der Verhaftung bis zum Urteilsspruch. Christoph Mörgeli zeigt, wie gefährlich schlampende Staatsanwälte für unsere Rechtsgemeinschaft sind und warum sie gegen das Gesetz verstossen. Seite 40


3,9 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren, 42,2 Kilometer Laufen: Am ­8. Oktober findet die Ironman-WM auf ­Hawaii statt. Triathlon ist gnadenlos hart. Umso erstaun­licher, dass er auch als Breitensport boomt – ­sogar bei Frauen. Seite 78


In eigener Sache: Mit dieser Ausgabe beginnt René Zeller, 53, seine Tätigkeit für die Welt­woche. Der renommierte Journalist war seit über zwanzig Jahren bei der NZZ in unterschied­lichen Funktionen tätig, zuletzt als stellvertretender Chefredaktor und Inlandchef. Er wird die Weltwoche als Leiter Bundespolitik und Mitglied der Chefredaktion verstärken. Der Historiker und Buchautor verfügt über eine grosse Erfahrung im Bundeshaus und in der schweizerischen Innenpolitik. Er ist einer der führenden liberalen Publizisten im Land. Wir heissen den neuen Kollegen herzlich willkommen und wünschen ihm viel Erfolg. Einen personellen Wechsel gibt es auch in der Kreativabteilung: Daniel Eggspühler rückt zum Art-Director auf und übernimmt im Zuge einer Restrukturierung auch die Leitung der Bildredaktion. Der bisherige Bildchef Nathan Beck wird sich nach vollendeter Aufbauarbeit neu auf die Cover­gestaltung und die Betreuung der Illustratoren konzentrieren. Selbstverständlich wird der ­herausragende Fotograf auch mit seinen Bildern präsent bleiben. Wir danken Nathan Beck herzlich für seine hervorragende Arbeit als ­Leiter der Bildredaktion und, neben vielem anderem, auch für die von ihm lancierte Neu­gestaltung des Covers.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Baruch Birnboym

10.10.2016|22:43 Uhr

Wie kann man herausfinden, dass dieser wichtige Artikel geschrieben wurde, ohne jedesmal explizit nachzusehen? Im alten Forum sah man noch, wenn ein neuer Beitrag aufgetaucht war.

Christian Bänninger

06.10.2016|18:52 Uhr

Sehr geehrte Redaktion Ich beziehe mich auf Ihr Spezialheft "Wein und Genuss", Bildlegende S. 4/5 "Rebberg ob Martigny VS": Die Aufnahme zeigt eine Reblage unterhalb von Varen VS mit Blick aufs Pfyngut, dahinter der Gorwetschgrat und ein Zipfelchen vom Illhorn. Nichts für ungut und beste Grüsse Christian Bänninger

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