Not am Mann

Die Schweizer Armee steckt in Personalnöten. Immer mehr junge ­Männer wählen den Zivildienst, in manchen ­Kantonen ist fast die Hälfte untauglich. ­Dienstverschiebungen und Urlaube ­gefährdeten die ­Ausbildungsqualität, sagen Offiziere.

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Alex Baur, Redaktor

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Von David Schnapp
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Kommentare

Felix Lambrigger

26.09.2016|04:16 Uhr

Frau Vetsch, da kann ich Ihnen nur absolut beipflichten. Wenn ich mir die Zivildienst leistenden "Männer" an meinem Wohnort so anschaue.....Die meisten tragen einen kurz geschnittenen Bart (u-förmig, d.h. lückenlos vom Haaransatz aus), um damit ihre "Männlichkeit" herauszustreichen. Wenn man die sich allerdings ohne Bart vorstellt, bleibt nicht mehr viel übrig. Und wenn man sieht, was die den lieben langen Tag so machen....Mir wird kotzübel, wenn ich an unsere Landesverteidigung denke...

Vetsch Inge

25.09.2016|14:00 Uhr

Die völlig zurecht angesprochenen Probleme der Armee liegen einzig und allen am Zeitgeist. Darunter verstehe ich: die aktuelle Politik, das Männer-Frauenbild, die heutige Sozialisierung von Jungs und den (wer weiss, wie lange noch) allgemein vorhandenen Wohlstand.

Hans Baiker

23.09.2016|21:12 Uhr

Es wird in der übersehen, dass die Armee in den letzten20 Jahren zum Spielball der Linken gemacht wurde. Dazugehört auch die Art und Weise der Eintrittsprüfung sowie der Abgabe der Waffe am Ende der Dienstzeit. Gutbürgerliche müssen sich die Gesellschaft von Linksaktivisten/Provokateuren gefallen lassen usw.Politisch versagt haben alle bürgerlichen Parteien.

Marc Dancer

22.09.2016|15:08 Uhr

Ich habe das volle Programm WK und EK geleistet. Die Hälfte der WKund alle EK bin ich auf eigene Kosten vom Ausland in die CH gereist u. es war mir eine Ehre. Nur - damals gabe es noch so etwas wie ein gemeinsames Ziel und der Wille dazu zu dienen. Heute sehen wir (ich bin Bürger einer Garnisonsstadt) mehrheitlich junge Lümmel in Uniform. Nach 10 km spazieren brechen sie zusammen, Disziplin Zero, Motivation Zero, Führung und Ausbildung mit Methoden aus dem 19. Jahrundert, Halal-Menues und Gebetsräume werden wichtiger als die Ausbildung von Geist und Waffe. Ich kann das beurteilen 100%!

Felix Lambrigger

22.09.2016|07:26 Uhr

Der Zivildienst ist zu (sehr) grossen Teilen nur "sich verschlaufen", wenn Ihr wisst, was ich meine. Ganz überwiegend Flohnerjobs. Ich hoffe, dass Tageszeitungen diesen Bericht, oder einen eigenen in diesem Sinne übernehmen. Denn die "Kacke" fängt an, zum Himmel zu stinken. Einige Punkte der WEA mögen richtig sein. Aber der personelle Unterbestand und die mangelnde Finanzierung unserer Sicherheit werden uns alles kosten, was uns immer heilig war.

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