Die Kirche von Sankt Doris

Wundersame Energievermehrung, Pilgerflüge nach Dubai und sehr viele Propheten – eine neue Religion hat die Schweiz erfasst: die Nachhaltigkeit.

Anmeldung

Bitte wählen Sie einen Anmeldevorgang, der Ihrem Status entspricht.

Für Komplett-Abonnenten

Bitte geben Sie Ihre neue 7-stellige Kundennummer und Ihre PLZ ein.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

Die Machtfrage

Das Establishment reagiert nervös auf die Initiative gegen fremde Richter....

Von Alex Baur
Jetzt anmelden & lesen

Quietschende Reifen

Mit einem wirklich guten Fahrer den BMW M4 GTS zu bewegen, ist eine Lektion...

Von David Schnapp

Kommentare

Franz Wildner

23.08.2016|09:55 Uhr

Ach, wären da nicht die Ungläubigen, Ketzer und schändlichen Leugner im gemeinen Volk. Doch unsere Heilige Mater Juris Disjunctis weiss Rat. Sie richtet das Forschungsprogramm NFP 71 für die Hohepriester der Scientia Mollis ein und weist uns dort die "Wege der gläubigen Akzeptanz". Psalter und Harfe ertönt in den heiligen Hallen der Universitäten und Fachhochschulen. Die Heilige Doris bringt das gesegnete Opfer des Steuerzahlers dar. In hohen Tönen klingt der Gesang von bezahlten Moralaposteln und Pharisäern: Lobpreiset die Energiewende.

Johanna Haidvogl-Werder

19.08.2016|21:22 Uhr

Dieser Artikel war für mich richtig wohltuend, ich konnte laut lachen beim Lesen. Wenn man aus der Nachhaltigkeit eine Religion macht wie Sankt Doris, muss man das einfach glauben. Wenn man über eine Religion nachhaltig nachdenkt, landet man beim Märchen. Märchen sind schön, aber die Ernüchterung kommt meist eher früher als später. Die ganze Natur läuft elektrisch, auch das Denken, aber da wird in der Politik am meisten Strom gespart.

Marc Dancer

19.08.2016|10:29 Uhr

Da kommt mir immer der Film "Soylent green" von 1973! Wenn es so weitergeht wie jetzt, werden wir bald auch hier solche Zustände haben! Propheten und ihre Anhänger haben sich immer als tödlich erwiesen! Alle handeln aus Eigeninteresse, keiner ist an einer Gesamtübersicht und damit Verantwortung interessiert! Am Schluss geht's immer um's Fressen oder gefressen werden! Natur pur!

George Lips

19.08.2016|08:24 Uhr

Brillanter Artikel der die Religion dieser Gutmenschenklar aufzeigt. Der folgende Irrsinn geschieht täglich und wird von deutschen Weltvebesserern und den Schweizer Einwanderungsfanatikern vollzogen. Ein Deutscher in Deutschland erzeugt ca. 10 Tonnen C02 (w. der Kohlekraftwerke). Kommt er in die Schweiz profitiert er sofort vom halb so grossen "Fussabdruck" von 5 Tonnen der Schweizer. Rechnen wir die 3 Millionen Ausländer pauschal mit der deutschen Ziffer, so könnte Doris der Schweiz pro Jahr 30 Millionen Tonnen ersparen und alle ihre Programme an den Hut stecken. Bedingung: 3 Mio ziehen aus.

George Lips

19.08.2016|08:22 Uhr

Der Test wäre für mich wenn diese Gutmenschen folgende Orte mit Riesenpropellern bestücken würden: Zermatt, Schyinge Platte, Uetliberg, Salève, Corviglia und Monte S.Salvatore. Warum nicht auch noch auf dem Rochehochhaus, auf der Chüngeliinsel und auf Bundeshausplatz. Die WW Zeichner sollen doch einmal mehr Phantasie zeichnen und den Irrsinn anprangern. Traut Euch doch und stoppt den Wahnsinn. Der Fortrschrittsglaube würde die Schweiz in alle Blätter der Welt bringen (Gratiswerbung!) Ich garantiere den sofortigen Zusammenbruch von Schweiz Tourismus und die Schliessung aller Hotels an diesen Orten.

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag
ab 16 Uhr 30

Besten Dank für Ihr Interesse an der Weltwoche. Ihr kostenloser Zugang ist leider abgelaufen.

Wir freuen uns, wenn Sie weiterhin unsere Webseite besuchen oder sogar ein Abonnement lösen.

Profitieren Sie hier von einem einmaligen Angebot.