Kultur der Feigheit

Das Internet ist die Freihandelszone der Meinungen und Debatten. Aber nicht unbedingt bei den ­gros­sen Medienhäusern: Wie das Schweizer Online-Medium 20minuten.ch politisch heikle ­Leserkommentare unterbindet. 

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Kommentare

Johannis Nöggerath

01.01.1970|03:30 Uhr

Das gleiche stelle ich in letzter Zeit auch beim TagesAnzeiger vermehrt fest. Heikle Themen werden immer häufiger für Kommentare gesperrt. Ich habe mich dann dort gemeldet und nachgefragt, aber es wurde mir versichert, dass solche Sperrungen diverse andere Gründe hätten, aber keinesfalls eine Beschneidung der Meinungsfreiheit darstellen.

frank müller

01.01.1970|03:30 Uhr

nicht hysterisch werden. 20min wie alle anderen online-zeitungen sind publikationen für geld. sie gehören eigentümern. die können damit machen was sie wollen. bspw. kommentare zulassen oder nicht. umgekehrt gibt es -zurecht- kein recht auf kommentare. wer sich äussern will soll selber schreiben aber sicherlich nicht kritisieren, dass ein unternehmer selber entscheidet, was er mit seinem produkt macht.

Frédéric-Marc Fluehmann

01.01.1970|03:30 Uhr

Wie bildungsfern resp. rückständig sind diese Flüchtlinge, wenn man an Willkommens-Schulungen den Männern mit Piktogrammen beibringen muss, dass man die Frauen in Europa nicht vergewaltigen und sexuell nicht belästigen darf? Was für Leute holt man denn da nach Europa? Sieht denn tatsächlich niemand die Gefahren einer Gesellschaft die nicht zusammenpasst weil es kulturell schlicht nicht möglich ist? In der Rechtssprechung benutzt man Worte wie "vorsätzlich" um damit Absicht zu erklären und "grobfahrlässig" um Leichtsinn oder Gleichgültigkeit zu erklären. Alles trifft hier auf das andere!

Jürg Brechbühl

01.01.1970|03:30 Uhr

Die Kommentarfunktion kann nur offen gehalten werden, wenn man einen fähigen Zensor zur Hand hat. Zuoberst in der Hierarchie ist die Praktikantin am Löschknopf. Den Reaktionsmustern zu folgen, handelt es sich dabei um Germanistikstudentinnen im dritten Semester, von Tuten und Blasen keine Ahnung. Man merkt, welche Kommentare sie durchlassen und welche sie löschen. Sachinformationen werden gelöscht, Blödelkommentare kommen durch. Es gibt eine Subkultur von Wortschöpfungen, mittels derer die Kommentarschreiber politisch nicht korrekte Informationen an den Zensurtussis vorbeischmuggeln.

Jürg Brechbühl

01.01.1970|03:30 Uhr

@Felix LambriggerDie TA Medien haben ihre gesamten websites auf Wordpress aufgesetzt. Meine Blogs dailyecologist und millionenjagd laufen ebenfalls auf Wordpress. Ich kann Ihnen Auskunft über die Löschautomatismen geben.IP-Adressen zu sperren, ist möglich. Das funktioniert schlecht, weil die Privatanschlüsse alle paar Stunden eine andere IP zugewiesen bekommen. Eine Absender-Sperrliste geht sowohl mit email-Adresse, wie mit Absendername.Man kann eine Wortliste festlegen. Dort sind alle Wörter drin, die vollautomatisch zur Löschung des Kommentares führen.

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