Verwunderliche Personalpolitik

Finanzminister Ueli Maurer lässt sein Departement von einer Spezialistin für Mittelmeerarchäologie organisieren. Nicht nur bei der SVP macht man grosse Augen.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Felix Lambrigger

13.06.2016|04:07 Uhr

Da schreiben einige Leser von "Führungserfahrung" des BR Maurer. Kann nicht sehr weit her sein damit. Im VBS inkl. Armeespitze haben Armee-Abbauer und Narzissen ihm jedenfalls gehörig auf der Nase herumgetanzt. Das VBS haben zwar seine Vorgänger herunter gewirtschaftet. Aber er hat damit fröhlich weitergemacht. Seine Lippenbekenntnisse zur Armee tönten für mich fast wie Hohn. BRUM zeichnete auch für die Lahmarschige Gripen-Kampagne verantwortlich. Und jetzt im EFD will er mit allen pläuscheln und liebsein. Sorry. Er war und ist eine Fehlbesetzung.

Vetsch Inge

11.06.2016|18:11 Uhr

@Nannos Fischer: ich finde, Sie sehen das genau richtig. Man stelle sich nur mal vor, Maurer hätte den top qualifizierten Thomas Aeschi auf diesen Posten geholt... da braucht es nicht viel Fantasie, um zu vermuten, dass es mit Maurers Oberhohheit im Departement dann schnell mal vorbei gewesen wäre.

George Lips

10.06.2016|12:55 Uhr

Die Leistung dieses Mannes wird immer fragwürdiger. Er kann sich nicht durchsetzen. Nicht einmal in seinem eigenen Departement. Er hat kein Gefühl für die Macht, die ihm anvertraut wurde. Er weiss nichts damit anzufangen. Ich habe ihm jetzt lange genug zugeschaut. Er wird zusehends kleiner, unbedeutender und unwichtig. Eine verpasste Chance.

Nannos Fischer

09.06.2016|19:00 Uhr

Dass Maurers Stabschef-Wahl bei seinen postengeilen Parteikollegen, die in der Warteschleife rotieren, keine Begeisterung auslösen konnte, müsste eigentlich in die Augen springen. Maurers Stabschefin braucht keine Führungserfahrung – davon hat er genug, und er kann sie notfalls coachen. Und wenn nun zu Maurers Kätzchen noch eine graue Maus gekommen ist, bringt dies doch etwas Abwechslung in die Menagerie. Und man vergesse nicht: auch Angela Merkel hat einst ganz unbeachtet als Kohls graue Maus begonnen… Unsere Alpen- und Voralpenmachos sind einmal mehr auf dem falschen Fuss erwischt worden.

Nannos Fischer

09.06.2016|18:36 Uhr

Es spricht im übrigen eher für einen smarten Taktiker, dass er sich nicht mit Parteikollegen umgibt, die alle ein gewisses, grösseres oder kleineres Gewicht in der Partei haben und gegebenenfalls über jene Schiene auf ihn Druck ausüben oder ausüben lassen können oder deren Loyalität bei Meinungsverschiedenheiten zwischen dem BR und der Partei im Zweifel bei der Partei liegt. Der Druck, den die Fraktion ausüben kann, reicht Maurer vollauf. Es soll seinen Mitarbeitern jederzeit ganz klar sein, dass sie ihren Job ihm, und ihm allein verdanken, und für ehem. EWS-nahe Figuren gilt das besonders.

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