Ein Königreich für eine Pointe

Ewiger Halbwüchsiger, Alleinunterhalter oder seriöser Politiker: Oskar Freysinger ist schwer zu fassen. Sicher ist nur, dass er mit seiner Methode aussergewöhnlichen Erfolg hat.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Christine Joos

08.06.2016|06:52 Uhr

"..die roten Socken.." lach :-)

George Lips

07.06.2016|08:56 Uhr

Kein anderer SVP Politiker ist in der Lage im total kommunistischen Ableger des SF in Genf die Positionen der SVP so eloquent und detailreich darzulegen und die Gesprächshoheit zu wahren. Wenigstens für die Dauer seiner Argumente. Natürlich fallen ihm die Links-Rot-Grün versifften Genfer Ablegerinnen der franz. Alt 68er ständig ins Wort. Sie gestikulieren (angelernt im linken Rhetorikkurs) dazu. Wenn einer gestikuliert ist er/sie meist ein Linker. Zudem ist er weit gebildeter als die roten Socken mit ihren Phil. und Politologen Studien. Auf unsere Kosten, die Wertschöpfer.

Christine Joos

04.06.2016|12:12 Uhr

Was ich an Freysinger mag, ist nicht seine Provokationslust - die nehme ich nicht mal wahr -, sondern seine Art der Unbekümmertheit, die er sich hat bewahren können. Damit hat er sich im gängigen Trend der Pol. Corr. und des Tugendwahns (man lese Sarrazins "Tugendterror") den Freiraum geschaffen, seine Meinung unbeirrt kundtun zu können. Mit Humor, notabene. Das tut gut. Bravo, Herr Freysinger. :-)

Daniel Thoma

04.06.2016|08:29 Uhr

Nomen est Omen. Freysinger ist sich treu, offenherzig, sagt (oder singt) geradeaus wo der Schuh drückt und pflegt einen entlarvenden Humor. Was Selbstvertrauen und Mut beweist. Ist mit dem Marionettentheater zu Bern unverträglich.

Nannos Fischer

03.06.2016|13:45 Uhr

@J. Brechbühl …bekommt jedes Volk die Regierung, die es verdient… D.h. die Walliser haben ihren äusserst kompetenten und tatkräftigen Regierungsrat verdient. Wenn das, was Bundesbern – dessen Gelaber beim Volk schon lange nicht mehr ankommt und verstanden wird – Freysinger als Laferi abtut, sagt das vielleicht mehr über Bundesbern aus, als über diesen, dessen Reden, Ansprachen, Texte etc. vom Volk und selbst den Intellektuellen verstanden werden und nicht wenig zu seinem Erfolg beigetragen haben. Mit der deutschschweizerischen Überheblichkeit kann er offensichtlich entspannt leben.

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