Das zerstörte Leben eines Lehrers

Eine fatale falsche Anschuldigung wegen sexueller Übergriffe, eine in Panik geratene Schulbehörde und eine jahrelang verschleppte Strafuntersuchung haben einen Lehrer aus dem Kanton Zug die Existenz gekostet. Da weiss auch das Bundesgericht nicht mehr weiter.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Heidy Rüegg

13.05.2016|17:32 Uhr

Gut machen kann man sowiso nichts mehr, aber wenigstens den Schaden den diese 3 angerichtet haben etwas mildern. Und zwar rückwirkend und bis zu seiner Pensionierung den vollen Lohn inkl. Lohnerhöhung zu überweisen, plus eine Entschädigung füe das erlittene Unrecht!

Marc Dancer

12.05.2016|19:40 Uhr

Verantwortungslosigkeit! Das herausragenste Merkmal der "modernen" Gesellschaft, angeführt durch die Hydra Staat! Der Mann hat Anspruch auf eine existenzsichernde Entschädigung und Genugtuung!

Meinrad Odermatt

12.05.2016|10:35 Uhr

Hier wurde jemandem ein grosser Schaden zugefügt. Von wem? Von der Schülerin, der Klägerin und der Therapeutin. Ob der Schaden vorsätzlich oder aus naiver Dummheit angerichtet wurde, ist gar nicht relevant. Die "Verantwortungsfrage" ist damit geklärt. Diese Personen haben für den Schaden aufzukommen. Es bleibt nur eine Frage, zu welchen Teilen. Das wäre eine Lehre. Wenn sie unverschuldet eine Kollision mit einem anderen Autofahrer haben, zahlt seine Haftpflichtversicherung. Wenn diese Versicherung sich weigert dafür aufzukommen, können Sie den Betrag beim Schuldigen direkt einfordern.

Valentin Vieli Vieli

11.05.2016|19:53 Uhr

Alex Baur, das sind (leider) Alltagsgeschichten. Bundesrichter, die dieses skandalöse Urteil gefällt haben, musst Du in den nächsten WeWo mit Namen und Parteizugehörigkeit publizieren. Es kann nicht sein, dass ein unschuldiger und jetzt gebrochener Mann einfach ohne Entschädigung abgespiesen wird. Ohne ein Urteil schon gelesen zu haben, hat Bundesgericht hat ja nur den strafrechtlich relevanten Teil einer möglichen sexuellen Handlung mit Kindern (StGB 187) und sexuelle Handlung mit Anhängigen (StGB 188) beurteilt. Eine Frist für eine zivile Forderung beginnt neu zu laufen. Schule anklagen!

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