Verlust der Unabhängigkeit

Die Weltwoche irrt, wenn sie schreibt, die Sika-Manager würden die Eigentümer über den Tisch ziehen wollen. Im Fall Sika geht es ­vielmehr um die Sicherung der Zukunft einer ­erfolgreichen Schweizer Pionierfirma.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

George Lips

04.05.2016|04:26 Uhr

Nach diesem Essay hat wohl Köppel auch keine Argumente mehr. Hier spricht der Praktiker. Ich habe auch dazu gelernt. Aber ich bin noch aus anderen dagegen, den Frouches diesen Braten in den Rachen zu werfen, zwecks Auswaidung.

Meinrad Odermatt

29.04.2016|11:32 Uhr

Es gibt doch auch die Regel "substance over form". Das heisst "in welcher Absicht" wurde etwas so verfügt wie es verfügt wurde (und so von allen Parteien akzeptiert). Die Veräusserung der Privilegien der Gründerfamilie an Dritte entsprach bestimmt nicht einer solchen von allen akzeptierten Absicht. Mit 16% Kapitalanteil ist man nicht "Eigentümer" sondern im vorgegebenen Fall nur - dank der Stimmen - Verfügungsberechtigt. Also ist der Verkauf legal. Nicht aber die Übertragung der Privilegien. Was den Kauf für den Käufer wiederum - wie oben gesagt - uninteressant macht. Fall erledigt.

Marc Dancer

28.04.2016|20:28 Uhr

Merci Max D. Amstutz. Wir sind gleicher Meinung. Die zunehmend fremden Besitzer von national wichtigen Industriezweigen beeinflussen auch die CH-Politik! Das ist nicht zu unterschätzen! Dazu kommt der enorme Brain-Drain, Kapitalabfluss, fehlende Reinvestitionen etc. Es geht um die Zerstörung eines Konkurrenten! Ich frage mich auch von wo Saint-Gobain das (gratis-) Kapital nimmt! Die sind nämlich mehr od. weniger Pleite!

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